Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Sol Gabetta mit dem kammerorchesterbasel, 13.06.2014

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Festspielhaus Baden – Baden

Sol Gabetta mit dem kammerorchesterbasel

Fr | 13. Juni 2014, 20:00 Uhr

Sol Gabetta Violoncello, Mario Venzago Dirigent
kammerorchesterbasel

Ihr Einstand bei den Berliner Philharmonikern bei den diesjährigen Osterfestspielen bleibt unvergessen: Sol Gabetta wählte das Cellokonzert von Edward Elgar, ein sehr persönliches Spätwerk des Komponisten. Nun ist die Künstlerin wieder da, diesmal mit dem ersten Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch – ebenfalls ein biografisches, dabei hoch melodiöses Meisterwerk.

Dem Cello wird traditionell die männliche Stimme zugeordnet. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Komponisten ausgerechnet zum Cellokonzert greifen, wenn sie ihr Persönlichstes von sich geben möchten.

Antonin Dvorak verarbeitete in seinem Cellokonzert sein Heimweh nach Böhmen und die Trauer um seine verstorbene Schwägerin. Nachdem Edward Elgar sein Cellokonzert vollendete, schrieb er gar keine Musik mehr – das Konzert wurde zum Elgars Schwanengesang. Und Schostakowitschs erstes Cellokonzert, das Sol Gabetta am Freitag den 13. Juni um 20 Uhr im Festspielhaus präsentieren wird, beginnt sogar mit dem Namenskürzel des Komponisten D-ES-C-H (beziehungsweise einer Variante davon).

Der russische Komponist gab mit dem beschwingten Werk seiner Freude Ausdruck über die „Tauwetterperiode“ nach dem Tod Stalins.

PROGRAMM:
Ottmar Schoeck: „Sommernacht“ – Notturno nach einer Novelle von Gottfried Keller
Dmitri Schostakowitsch : Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107
Franz Schubert: Große Sinfonie Nr. 9 (7) C-Dur

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

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