Berlin, Berliner Philharmoniker, Premiere: ORESTIA auf einem Parkdeck, 09.09.2014

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Berliner Philharmoniker

Premiere: Oresteia  von  Iannis Xenakis (1922 – 2001)

Nach der Tragödie des Aischylos, In altgriechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Uraufführung am 14. Juni 1966 in Ypsilanti [Michigan]
Bühnen-Erstaufführung am 21. August 1987 in Gibellina [Sizilien]
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 9. September 2014 auf dem Oberdeck im Parkhaus Deutsche Oper

Premiere Dienstag 9. September 2014, 20:00 Uhr,  Weitere Termine:
Fr 12. September 2014 20:00 Uhr, Sa 13. September 2014 20:00 Uhr
Mo 15. September 2014 20:00 Uhr, Di 16. September 2014 20:00 Uhr

ORESTEIA auf dem Parkdeck: In außergewöhnlichem Setting realisiert die Deutsche Oper Berlin in der Umbauphase der großen Bühne eines der großen Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Iannis Xenakis’ Komposition zu Aischylos’ Orestie-Trilogie ist als Open-Air-Spektakel angelegt und wurde 1966 auf einem Baseball-Gelände einer amerikanischen Kleinstadt uraufgeführt: ein kraftvolles Werk mit einer ganz eigenen Musiksprache, die sich von anderen Partituren der Zeit radikal unterscheidet. Denn in kaum einem anderen zeitgenössischen Musiktheaterwerk stehen das Schlagwerk und das rhythmische Element derart im Zentrum.

Xenakis erzählt die uralte Geschichte der Atriden angelehnt an die antike Theaterpraxis mit Erzählerberichten, großen chorischen Partien und zwei großen Monologen. Sie beleuchten schlaglichtartig einige Momente der Aischylos-Trilogie und stellen die zentralen Fragen nach der Schuld und Schuldverstrickung des Menschen, nach Ritual und Religion, nach der Mündigkeit und Eigenverantwortung des Bürgers, kurz: nach der richtigen Gesellschaftsform.

Das Parkdeck der Deutschen Oper Berlin – eine architektonische Landschaft aus unterschiedlichen Formen und Materialien, mit bespielbaren Fenstern, Balkonen, Stegen – ist ein real urbanes und gleichzeitig künstliches Setting, das für sich allein schon die Frage stellt nach der Zivilisation der Gesellschaft, nach Schutz und Behausung, nach Verunsicherung und Irritation des Menschen.

Die Inszenierung dieses außergewöhnlichen Opernspektakels liegt in den Händen von Regisseur David Hermann und Ausstatter Christof Hetzer, die bereits 2012 mit der Realisierung von Helmut Lachenmanns DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN in der Deutschen Oper Berlin für Aufsehen sorgten.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

Musikalische Leitung Moritz Gnann, Inszenierung David Hermann
Bühne, Kostüme Christof Hetzer,  Video Clara Pons,  Licht Ulrich Niepel
Chöre William Spaulding,  Kinderchor Christian Lindhorst
Dramaturgie Sebastian Hanusa

Besetzung:
Athene: Michael Hofmeister, Kassandra: Seth Carico
Choranführer: Andrew Harris, Solo-Schlagzeug: Björn Matthiessen
Psalterion: Georg Glasl,  Orest: Aristoteles Chaitidis, Spyridon Markopoulos, Eleftherios Veniadis, Elektra: Despina Bipika, imitra Thomaidou, Alexandra Zoe
Orest (Tänzer): Alexander Fend, Elektra (Tänzerin): Sophia Pinzou
Klytämnestra (Tänzerin): Jennie Gerdes
Agamemnon: Raffael Hinterhäuser

Chöre: Chor der Deutschen Oper Berlin
Kinderchor: Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

Premiere Dienstag 9. September 2014, 20:00 Uhr,  Weitere Termine:
Fr 12. September 2014 20:00 Uhr, Sa 13. September 2014 20:00 Uhr
Mo 15. September 2014 20:00 Uhr, Di 16. September 2014 20:00 Uhr

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