Berlin, Deutsche Oper Berlin,Roméo und Juliette, 29. und 29.08.2015

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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)
Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

 

Roméo und Juliette

Vorstellungen: 28., 29. August 2015

„Erste Liebe, bist du nicht viel höher als jede Poesie? Oder bist du nicht diese Poesie selbst, verbannt unter uns Sterbliche, deren höchstes Geheimnis nur Shakespeare kannte und mit sich in den Himmel nahm?“ (Berlioz / Deschamps „Strophes“)

Auch nach 400 Jahren hat Shakespeares Liebestragödie nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. ROMEO UND JULIETTE ist in einer ganz besonderen Vereinigung von Kunstformen und Künstlern zu erleben: Berlioz‘ „Symphonie dramatique“ trifft auf die szenische Gestaltungskraft von Sasha Waltz. Im Prolog skizziert der Chor in der übergeordneten Funktion eines Kommentators die wichtigsten Stationen des Dramas bis zum bitteren Ende. Im dritten Teil stellt er die verfeindeten Familien Capulet und Montague dar, denen Frère Laurent am Grab ihrer Kinder die Versöhnung abtrotzt. Der mittlere Teil der Komposition ist ganz dem Wechselbad der Gefühle gewidmet. Roméos hoffnungslose Sehnsucht nach der unerreichbaren Juliette geht über in eine ausufernde Ballmusik, diese wird abgelöst von der friedvollen Nachtstimmung, in der die Liebenden zueinander finden.

Musikalische Leitung Moritz Gnann Inszenierung, Choreografie Sasha Waltz

Mit Ronnita Miller, Thomas Blondelle, Marko Mimica Tänzer/Innen von Sasha Waltz & Guests Joel Suárez Gómez, Lorena Justribó Manion, Davide Camplani u. a. Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

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