Berlin, Deutsche Oper Berlin, Letzte Vorstellung: LADY MACBETH VON MZENSK von Schostakowitsch, 14.02.2015

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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)
Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Zum letzten Mal: Lady Macbeth von Mzensk

Oper in vier Akten von Dmitrij Schostakowitsch
Libretto von Alexander Preis nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai Leskow
Uraufführung am 22. Januar 1934 im Maly Theater in St. Petersburg (damals Leningrad)
Premiere an Den Norske Opera & Ballett in Oslo am 5. September 2014
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. Januar 2015
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Letzte Vorstellung am Sa 14. Februar 2015, 19:30 Uhr

„Katerina ist ein einfaches Mädchen vom Land, das an einen reichen Kaufmann verheiratet wird. Sie ist nun dem Gewaltsystem in dieser Familie vollkommen ausgeliefert. Bis dahin hat sie vermutlich ein freies Leben geführt, hat schwer gearbeitet, ist ziemlich ungebildet, hat aber eine Zufriedenheit in der Natur gefunden. Jetzt darf sie aus dem Hof der Familie nicht mehr raus, sie darf keinen Schritt mehr alleine machen, ist der brutalen Kontrolle ihres Schwiegervaters ausgesetzt. Ihr fehlt die Fähigkeit zur Innenschau, sie kann ihre Energien nicht umleiten. […] Irgendwann hält sie diesem Druck nicht mehr Stand. Alle ihre Hoffnungen auf ein Leben in Liebe, eine erfüllte Sexualität und ein Kind sind zerstört und sie weiß sich nicht anders zu helfen, als ihre Peiniger durch Mord zu beseitigen.“ Besser als Evelyn Herlitzius, die Darstellerin der Titelpartie, kann man das Psychogramm der Kaufmannsfrau Katerina Ismailowa nicht erfassen.

Musikalische Leitung Donald Runnicles Inszenierung Ole Anders Tandberg Bühne Erlend Birkeland Kostüme Maria Geber Licht Ellen Ruge Chöre William Spaulding Choreografie Jeanette Langert Dramaturgie Jörg Königsdorf

BESETZUNG:
Boris Timofejewitsch Ismailow: Sir John Tomlinson
Sinowij Borissowitsch Ismailow: Thomas Blondelle
Katerina Ismailowa: Evelyn Herlitzius, Sergej: Maxim Aksenov
Aksinja / Zwangsarbeiterin: Nadine Secunde, Der Schäbige: Burkhard Ulrich
Verwalter / Polizist: Andrew Harris, Hausknecht / Wächter / Sergeant: Noel Bouley
Vorarbeiter: Hyun-Chul Rim, Aram Youn, Olli Rantaseppä
Mühlenarbeiter: Thomas Lehman, Kutscher / Lehrer: Matthew Peña
Pope: Tobias Kehrer, Polizeichef: Seth Carico, Sonjetka: Dana Beth Miller
Alter Zwangsarbeiter: Stephen Bronk
Geist des Boris Timofejewitsch: Sir John Tomlinson
Chöre und  Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

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