Berlin, Deutsche Oper Berlin, Premiere FAUSTS VERDAMMNIS, 23.02.2014

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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)
Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Premiere:

Fausts Verdammnis von Hector Berlioz

Premiere: 23. Februar 2014,   Weitere Vorstellungen: 27. Februar; 5., 8. März 2014
 
FAUSTS VERDAMMNIS betitelte Berlioz selbst zunächst als „konzertante Oper“, dann als „dramatische Legende“. Letztlich ist dieses Werk vor allem eines: ein großes Spektakel, das verschiedenste Formen integriert. Oper, Oratorium und symphonische Elemente, dazu Liedeinlagen, Tänze, große Chornummern oder eine Fugen-Parodie sind Bestandteil der Partitur. Musikalisch könnte eine Komposition aus der Mitte des 19. Jahrhunderts kaum heterogener sein. Hierin spiegelt sich auch die Titelfigur selbst: Fausts Welt ist nicht mehr linear beschreibbar.
 
In Episoden wird das Leben eines Romantikers erzählt, der nicht als aktiv Handelnder auftritt, sondern in der Nachfolge eines Lord Byron am „ennui“ leidet. Nichts kann Faust aus dieser Langeweile und Lethargie herausreißen, weder kriegerischer Lärm noch Folklore, noch alles, was Méphistophélès an musikalisch-theatralischem Spektakel aufbietet. Dieses Spektakel rücken Generalmusikdirektor Donald Runnicles und der Choreograph und Regisseur Christian Spuck ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung.
 
„Wir haben versucht, den Revue-Charakter des Werks zu betonen. Wir positionieren das Orchester in U-Form und holen es aus dem Graben heraus. Wir haben zehn Tänzer, die in der gesamten Produktion eine große Rolle spielen, der Gesang ist nur ein künstlerisches Mittel unter vielen.“ (Christian Spuck)
 
Musikalische Leitung Donald Runnicles Inszenierung und Choreographie Christian Spuck Bühne, Kostüme Emma Ryott Lichtdesign Reinhard Traub, Ulrich Niepel Videokunst Jan Joost Verhoef Chöre William Spaulding Dramaturgie Dorothea Hartmann 
 
BESETZUNG:
Marguerite: Clémentine Margaine 
Faust: Klaus Florian Vogt 
Méphistophélès: Samuel Youn
Brander: Marko Mimica 
Solo-Sopran: Heidi Stober 
Chor, Opernballett und Orchester der Deutschen Oper Berlin
 
Premiere: 23. Februar 2014,  Weitere Vorstellungen: 27. Februar; 5., 8. März 2014
—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

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