Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Wiederaufnahme FALSTAF, 17.09.2011

sb1690_rot_2.jpg

Staatstheater Braunschweig

Falstaff

Oper von Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme am 17.09. um 19.30 im Großen Haus

Ab morgen lädt das Staatstorchester Braunschweig unter Leitung seines 1. Kapellmeisters Sebastian Beckedorf wieder zu Verdis Alterswerk nach Shakespeares Lustspiel ins Große Haus ein. Als üppiger, dem Leben sehr zugewandter Falstaff wird weiterhin Oleg Bryjak brillieren:

»Auf der Bühne füllt Oleg Bryjak die Titelpartie nicht nur darstellerisch und körperlich ganz aus, er verströmt vor allem die Üppigkeit und Klangschönheit seines hellen Baritons. Ihm zur Seite steht ein nicht minder stimmstarkes Ensemble.« opernnetz.de

Die Geschichte des tragisch-komischen Lebemannes gehört zu den gelungensten Adaptionen eines Shakespeare-Textes: Falstaff liebt das Leben und das Trinken, dazu braucht er Geld und das will er sich von zwei Frauen in Windsor ergaunern. Pech für ihn, dass beide sich kennen, die Absicht durchschauen und sich selbst eine List ausdenken, um dem alternden Casanova das Handwerk zu legen. Doch – wenn auch mit einigen Blessuren – Falstaff ist am Ende der Lachende. “Alles ist Spaß auf Erden … alles Gefoppte”, mit diesen Worten verabschiedet sich Falstaff von seinem Publikum. Aber worüber er lacht, verrät er uns nicht.

»Falstaff«-Regisseur Wolfgang Engel wird als »einer der prägenden deutschen Theaterregisseure der vergangenen 40 Jahre«, so die Begründung der Jury, am 5. November 2011 für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. »Seine Leistung«, so die Jury weiter, »besteht darin, den Menschen mittels Bildern und Metaphern ins Zentrum der Betrachtung zu rücken.« Das gilt auch für seine Braunschweiger Opernarbeit.

Musikalische Leitung: Sebastian Beckedorf – Inszenierung: Wolfgang Engel Bühne: Martin Kukulies – Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch Chor: Georg Menskes – Dramaturgie: Jens Neundorff von Enzberg

Es singen: Tobias Haaks, Oleg Bryjak, Steffen Doberauer, Sarah Ferede, Evelyn Krahe, Ekaterina Kudryavtseva / Simone Lichtenstein, Tatiana Plotnikova, Malte Roesner / Orhan Yildiz, Matthias Stier, Selçuk Hakan Tira?o?lu.

—| Pressemeldung Staatstheater Braunschweig |—

Leave a comment