Bregenz, Bregenzer Festspiele, Turandot Giacomo Puccini, 02.08.2016

 

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Bregenzer Festspiele

Bregenzer Festspiele / Die Zauberflöte - Tribüne © Bregenzer Festspiele atelier pi
Bregenzer Festspiele / Die Zauberflöte – Tribüne © Bregenzer Festspiele atelier pi

Turandot von Giacomo Puccini

Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern | Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni | Schlussduett und Finale vervollständigt von Franco Alfano | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Drei Rätsel stellt die chinesische Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Liebe wirbt. Bisher hat sie keiner lösen können, und alle haben dafür mit ihrem Kopf bezahlt. Einem unbekannten Prinzen gelingt das Unmögliche: er kann alle drei Fragen beantworten. Doch Turandot möchte sich trotzdem nicht erobern lassen, deshalb ist der Prinz bereit zu sterben, wenn sie bis zum nächsten Morgen seinen Namen herausfindet. Keiner darf diese Nacht schlafen und muss nach dem Namen forschen…
Mit Calafs Arie Nessun dorma wurde Giacomo Puccinis Oper Turandot weltberühmt. Vor der mächtigen Kulisse der drachenförmigen Mauer im Bodensee hallt diese Arie in die Nacht. Marco Arturo Marellis Bühnenbild spielt mit chinesischen Herrschaftssymbolen. Die riesige Mauer ist vom längsten Bauwerk der Welt, der Chinesischen Mauer, inspiriert. Diese Mauer wird von über zweihundert Terrakotta-Kriegern durchkreuzt, die in den Himmel wie ins Wasser streben.
Auch in der Musik sind chinesisch erscheinende Klänge zu hören. Puccini ließ sich von Melodien aus Spieluhren inspirieren, die ein befreundeter Diplomat aus China mitgebracht hatte. Doch so chinesisch Puccinis letztes Bühnenwerk erscheinen mag, seine Handlung stammt ursprünglich aus einem persischen Märchen und die Musik zieht sämtliche Register der italienischen Oper.

Der mächtigen Turandot steht die aufopferungsvolle Liù gegenüber, die den Prinzen Calaf liebt und das Geheimnis seines Namens mit in ihren ergreifenden Tod nimmt. Das Volk betrauert diesen Tod ebenso leidenschaftlich wie es zuvor das Spektakel der Enthauptung von Turandots Brautwerbern genossen hat. Akrobaten und Feuerkünstler, Tänzerinnen und Soldaten feiern Turandots Auftritt im zweiten Akt. Doch bevor sie dem Prinzen ihre Rätsel stellt, offenbart sie, warum sie so eiskalt geworden ist: Vor langer Zeit wurde ihre Ahnin von einem Mann misshandelt und getötet. Turandots Maske ihrer Vorfahrin kann Calafs Liebe schließlich brechen. Wie es sich Puccini wünschte, kehren die beiden „durch die Liebe unter die Menschen zurück, und diese Liebe muss von allen Personen auf der Bühne Besitz ergreifen.

Bregenz Seebühne / Festspielhaus, Musikalische Leitung Paolo Carignani / Giuseppe Finzi, Inszenierung & Bühne Marco Arturo Marelli, Kostüme Constance Hoffman, Licht Davy Cunningham, Chorleitung Lukáš Vasilek, Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Bregenzer Festspielchor

Die Bregenzer Festspiele 2016 finden von 20. Juli bis 21. August 2016 statt.

Tickets und Infos unter +43 (0)5574 407-6 und www.bregenzerfestspiele.com.  VORSTELLUNGEN am:   2., 3., 4., 5., 6., 7., 9., 11., 12., 13., 14., 16., 18., 19., 20., und 21. August – 21.00 Uhr.   PMBrFSp

 

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