Bremen, Die Glocke, Crazy Queen of Baroque: Simone Kermes 12.03.2011

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Die Glocke Bremen

“Crazy Queen of Baroque”: Simone Kermes

GLOCKE Vokal: Die gefeierte deutsche Sopranistin gastiert mit Le Musiche Nove

Programm: “Neapolitanische Arien des 18. Jahrhunderts”
Konzert: GLOCKE Vokal – Simone Kermes
Le Musiche Nove / Claudio Osele, Leitung
Termin / Uhrzeit: Samstag, 12. März 2011, 20 Uhr
Eintrittspreise: 56 € | 44 € | 34 € | 22 €
(20% Ermäßigung für Schüler und Studenten bis 30 Jahre)
Veranstalter: Glocke Veranstaltungs-GmbH
Info / Karten: Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99) und www.glocke.de

Die in Leipzig geborene Simone Kermes ist international eine der gefragtesten Soprane im dramatischen Koloraturfach und gilt nicht zuletzt dank ihres leidenschaftlichen Temperaments und ihrer bedingungslosen Hingabe an die Musik als deutsche Antwort auf Cecilia Bartoli. Dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr, hat sich doch Simone Kermes parallel zur römischen Sängerin mit ihren beiden zuletzt von der Kritik umjubelten CD-Einspielungen “Lava” und “Colori d’amore” intensiv der Kunst der italienischen Oper des 18. Jahrhunderts gewidmet. Zusammen mit Dirigent und Orchestergründer Claudio Osele, der früher auch schon maßgeblich an Konzeptalben von Cecilia Bartoli beteiligt war, hat sie in intensiver Forschungsarbeit Perlen der neapolitanischen Barockoper der Vergessenheit entrissen. Begleitet vom Ensemble Le Musiche Nove unter der Leitung von Osele stellt sich Simone Kermes am Samstag, 12. März, um 20 Uhr in der Glocke mit zahlreichen dieser wiederentdeckten Arien von Komponisten wie Pergolesi, Porpora, Hasse und Broschi dem Bremer Publikum vor.Überall in Europa, wo Simone Kermes Konzerte gibt, ist das Publikum begeistert. Von ihrem außergewöhnlichen Stimmumfang, ihren atemberaubenden Koloraturen, ihren betörend zärtlichen Pianissimi und ihrer fesselnden Bühnenpräsenz. Ihr Sopran ist wie eine Naturgewalt voller Strahlkraft und Nuancenreichtum, aber klug gebändigt von einer makellosen Technik. Wie geschaffen für das umfangreiche Repertoire aus dem Barock, das in seinen höllisch schweren Arien innige Zärtlichkeit, heftige Leidenschaft, unerfüllte Liebe oder rasende Eifersucht so einmalig in Gesang umzusetzen verstand. Das hervorragend präparierte Orchester Le Musiche Nove von Claudio Osele steht dank Energie, Präzision und Klangvielfalt der Kermes in punkto Ausdrucksstärke in nichts nach. Mit diesen Eigenschaften machen die Künstler die Kunst der neapolitanischen Oper des 18. Jahrhunderts mit ihrer Pracht und musikalischen Opulenz wieder höchst lebendig – sinnlich, intensiv und eindringlich, einfach authentisch!

—| Pressemeldung Die Glocke |—

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