Cottbus, Staatstheater Cottbus, Verdi Requiem, 03.10.2016

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross
Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Giuseppe Verdi: Requiem
Sonderkonzert am Feiertag im Großen Haus

Mit Verdis Requiem erklingt im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus am Montag, 3. Oktober 2016, 19.00 Uhr, einer der absoluten Höhepunkte sakraler Chormusik.

Unter Leitung von Evan Christ interpretieren die Solisten Caroline Melzer, Marlene Lichtenberg, Jens Klaus Wilde, Ingo Witzke, der Opernchor, der Sinfonische Chor der Singakademie Cottbus und das Philharmonische Orchester Verdis Meisterwerk aus dem Jahr 1874. In diesem sagte er sich los von der stark traditionsorientierten Kirchenmusik. Stattdessen beschritt er einen „dritten Weg“. Er setzte Effekte sowie dramaturgische Wirkungen der Oper ein, die in der Kirchenmusik frappierend und neuartig wirkten.

Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross
Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross

Das hat der Popularität des Werkes allerdings ganz und gar nichts ausgemacht. Insbesondere das im wahrsten Sinne des Wortes höllisch gute „Dies Irae“ mit seinen Chor-Schreien, seinen Trommelschlägen und seiner genüsslichen Endzeitstimmung hat es zu Weltruhm gebracht und wurde in mehreren bekannten Filmen zu entsprechend „höllischen“ Szenen verwendet, so zuletzt in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ (2012) und in George Millers „Mad Max: Fury Road“ (2015).

Durch seine Opern-Erfahrungen gelang es Verdi im Requiem, auf höchst eindrucksvolle Weise die komplexen Emotionen der Trauer in Musik umzusetzen.

 

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

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