Dresden, Landesbühne Sachsen, MOMO Ein Tanzstück für die ganze Familie, 11.08.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König
Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

 

MOMO – Ein Tanzstück für die ganze Familie

von Wencke Kriemer de Matos nach dem Roman von Michael Ende / Komposition von Michio Woirgardt (ab 1. Klasse)

Am Sonntag, 7. August 2016, 16.00 Uhr auf der Felsenbühne Rathen
und  am Do., 11. August , 11.00 Uhr auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch in Dresden

Nächste Termine: am Do.,11. August 2016, 11.00 Uhr auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden / Sb., 3. September 2016, 15.00 Uhr  Konzertplatz Weißer Hirsch  / Sonntag, 4. September 2016, 15.00 Uhr Konzertplatz Weißer Hirsch

Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind Momo, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte: Auf der Suche nach Hilfe gegen die wachsende Kälte zwischen den Menschen wird Momo von der Schildkröte Kassiopeia zu dem sonderbaren Meister Hora geführt, der die Zeit anhalten kann, damit es Momo gelingt, die grauen Herren, die Diebe der Zeit, für immer zu besiegen.

Langfassung: Wer kennt sie nicht, die Klage der Erwachsenen, für alles immer zu wenig Zeit zu haben?

Und dass mit den Jahren die Zeit immer schneller vergeht! Und Zeit sparen nichts hilft! Woran das liegt? Eine Antwort lässt sich in dem neuen Tanztheater-Stück «Momo» finden, das «die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte» erzählt.

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König
Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

Zeit-Diebe sind merkwürdig graue Herren, die den Menschen mit wachsendem Erfolg einreden, dass sie keine Minute mehr verlieren oder vertrödeln dürfen, um die so gesparten wertvollen Stunden wie Geld für später anzulegen. In Wahrheit aber leben die grauen Herren von dieser Zeit, die sie den Menschen stehlen und werden dadurch immer zahlreicher! Das Mädchen, das sich den grauen Herren in den Weg stellen wird, heißt Momo. Momo hat eine besondere Fähigkeit – sie kann zuhören. Aus diesem Grund hat sie besonders viele große und kleine Freunde, die gern zu ihr zum Erzählen oder Spielen kommen. Bald allerdings muss Momo feststellen, dass niemand mehr Zeit hat. Selbst Beppo Straßenkehrer und Giggi Fremdenführer sind neuerdings ständig in Eile!

Auf der Suche nach Hilfe gegen die wachsende Kälte zwischen den Menschen wird Momo von der Schildkröte Kassiopeia zu Meister Hora geführt: Lediglich ausgestattet mit einer Stundenblume zieht das kleine Mädchen Momo von hier aus in den Kampf gegen die grauen Herren.

Wencke Kriemer de Matos, Choreografin von „Momo“:

Welches sind für sie als Choreografin die besonderen Herausforderungen in Rahen?

„Die Grundchoreografie ist erhalten geblieben. Jedoch haben sich die Wege der Tänzer geändert. Die Bühne ist viel breiter als in unserem Theater, es ist viel mehr Platz. Die Dimensionen der Bühne sind einfach ganz andere. Ich bin froh darüber. Details können wir hier größer zeigen. Die Choreografie kann hier einfach mehr atmen.“

Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH, Hamburg
Konzept und Inszenierung: Wencke Kriemer de Matos;
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos in Zusammenarbeit mit den Tänzern; Ausstattung: Stefan Wiel; Dramaturgie: Gisela Zürner;
Trainingsleitung und Inspizienz: Karolina Dieter;
Herstellung des Aufführungsbandes: Michio Woirgardt;
Sprecher: Julia Vincze, Olaf Hörbe.

Es tanzen:
Momo, ein kleines Mädchen – Nina Plantefève-Castryck/ Joana Martins
Freundin Gigi- Wencke Kriemer de Matos /Petra Zupan?ic
Beppo Straßenkehrer- Tommaso Quartani
Friseurin Fusi- Tatiana Urteva
Die Menschen der großen Stadt und Momos Freunde: Joana Martins, Morgan Perez, Alessia Rizzi, Mattia Saracino, Hugo Rodrigues, David Angel, Till Geier, Michele Pastorini
Chef der grauen Herren  -Hugo Rodrigues
Erster Agent Nr. XYQ/384/b -Mattia Saracino
Zweiter Agent Nr. BLW/553/c- Michele Pastorini
Weitere graue Herren: Joana Martins, Morgan Perez, Alessia Rizzi, Tatiana Urteva, Petra Zupan?ic, David Angel, Till Geier, Tommaso Quartani, Hugo Rodrigues
Bibigirls und Bubibo – Alessia Rizzi; Joana Martins, David Angel
Die Schildkröte Kassiopeia – Morgan Perez
Meister Hora – Hugo    Rodrigues / Till Geier
Technische Leitung: Volker Hänsel; Bühne: Markus Hinz; Licht: Stephan Spahn; Ton: Wolf-Peter Bley / Ruben Gogulski; Requisite: Daniela Seffer; Maske: Andrea Billan, Lisa Reike

Uraufführungs-Premiere war am 28.11.2015,

Premiere auf der Felsenbühne Rathen war Sonnabend, 28. Mai 2016, 16.00 Uhr

JOANA MARTIN Joana Ferreira Martins wurde 1994 in Portugal geboren. Sie begann ihr Tanzstudium zunächst an einer Tanzschule in Porto/ Portugal und tanzte dort in der Ausbildungscompagnie “KALE Companhia de Dança”; bevor sie das Bachelor Programm der Palucca Hochschule Für Tanz in Dresden durchlief, wo sie in Klassischem und Zeitgenössischem Tanz ausgebildet wurde.

Sie erhielt 2012 ein Stipendium vom Artists Rights Management (GDA) in Portugal, und 2014 von der Studienstiftung des Volkes in Deutschland.
Sie absolvierte ein Praktikum sowohl 2012 beim Aterballetto, als auch 2014 beim Nederlands Dans Theater (NDT II); wo sie Choreografen wie z.B. Cyril Baldy (Forsythe Company), Shahar Binyamini (Batsheva Dance Company) und Urtzi Aranburu begegnete. Im August 2015 erhielt sie ihren ersten Arbeitsvertrag bei den Landesbühnen Sachsen und bereichert seitdem unser Ensemble.

MOMO Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael Ende; Komposition von Michio Woirgardt (ab 8 Jahre)

Die Handlung: Erzählt wird, wie es in dem Roman von Michael Ende heißt: Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind Momo, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

Zu Beginn erleben wir die Menschen einer großen Stadt, wo jeder so viel Zeit hat, wie er will. Die Menschen entdecken das Mädchen Momo, das plötzlich ganz allein am Rande der Stadt aufgetaucht ist. Momo ist ein besonderes Mädchen, denn sie kann allen besonders gut zuhören und hat bald viele Freunde. Beppo und Gigi freunden sich zuerst mit Momo an und alle helfen mit, dem Mädchen seine kleine Hütte wohnlich einzurichten.

Doch schon beobachten die grauen Herren das Geschehen, denn sie wollen den Menschen ihre Zeit stehlen, um heimlich selbst von dieser Zeit zu leben! Bald schon taucht ein grauer Herr bei dem Friseur Fusi auf: Er stiehlt ihm Zeit und nun muss der Friseur viel schneller arbeiten als bisher. Auch vielen anderen Menschen stehlen die grauen Herren ihre Zeit: Dadurch ändert sich das Leben in der Stadt: Es wird hektischer, grauer und kälter … Momo macht sich Gedanken, wie sie den Menschen der Stadt helfen kann.

Da erscheint auch bei Momo ein grauer Herr: Er will Momo Puppen schenken. Mit diesen Puppen soll sie spielen, damit sie ihre Freunde vergisst! Doch Momo durchschaut den Plan des grauen Herren: Sie lehnt das Geschenk ab und lässt sich auch ihre Zeit nicht wegnehmen! Die nächste Szene zeigt eine Versammlung der grauen Herren (Zeitdiebe): Weil der Zeitdieb versagt hat, der Momo ablenken sollte, wird er zur Strafe ausgelöscht!

Weil Momo die grauen Herren als Zeitdiebe erkannt hat, ist sie in Gefahr: Meister Hora, der allen Menschen ihre Lebenszeit schenkt (und die Zeitdiebe mit Sorge beobachtet), sendet seine Schildkröte zu Momo, das Mädchen zu beschützen und zu ihm zu bringen. Die Zeitdiebe verfolgen Momo, doch mit Hilfe der Schildkröte bringt sich Momo im „Nirgend-Haus“ des Meisters Hora in Sicherheit. Meister Hora begrüßt Momo in seinem Reich, wo die Lebens-Zeit der Menschen herkommt. in der Stadt, wo Momo verschwunden ist, verlieren nun auch Momos Freunde Beppo und Giggi ihre Zeit an die grauen Herren …

Meister Hora erklärt Momo, wie sie ihren Freunden helfen kann, die gestohlene Zeit zurück zu gewinnen. Er, Meister Hora, will die Zeit für eine Stunde anhalten: Dadurch werden die grauen Herren in Panik geraten, sich gegenseitig die gestohlene Zeit wegnehmen und sich auf diese Weise selbst vernichten … Momo hat Angst vor dem Auftrag des Meisters Hora. aber als das Mädchen aus der Ferne spürt, dass alle ihre Freunde in großer Not sind, fasst sie den Mut, gegen die grauen Herren zu kämpfen.

Nun also hält Meister Hora die Zeit an und wirklich: Sofort geraten die grauen Herren in Streit um die Stunden, die sie den Menschen weggenommen haben. Momo gelingt es, die gestohlene Zeit der Menschen an sich zu bringen und die grauen Herren verlöschen, verschwinden! So kann Momo schließlich all ihren Freunden in der Stadt die verlorene Zeit zurück bringen und alle sind wieder glücklich!

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

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