Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Uraufführung Ronja Räubertochter, 26.02.2015

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO
Theater Duisburg © IOCO

Premiere 26. Februar 2015:

Uraufführung Ronja Räubertochter

weitere Vorstellungen im Theater Duisburg: 28.02.2015; 01.03.2015; 03.03.2015; 04.03.2015; 05.03.2015; 12.05.2015. Beginn zumeist um 11 Uhr, Ausnahme 28.02.2015

Premiere Opernhaus Düsseldorf: 26.03.2015; 19.04.2015; 17.06.2015; 18.06.2015; 19.06.2016; 21.06.2016

Mit „Junge Opern Rhein-Ruhr“ verfolgen die Deutsche Oper am Rhein und ihre beiden Kooperationspartner – das Theater Dortmund und das Theater Bonn – das Ziel, gemeinsame Kompositionsaufträge für Kinderopern auf großer Bühne zu vergeben. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Marius Felix Langes Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte in der Spielzeit 2013/14 ist es nun für die zweite Auftragsoper gelungen, erstmals die begehrten Rechte zur Vertonung von Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter zu erhalten.

„In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken verkrochen …“ – Mitten im Wald wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Als die Eltern den Beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder …

Musikalische Leitung Lukas Beikircher, Inszenierung Johannes Schmid
Choreographie Anna Holter, Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Chorleitung Christoph Kurig, Licht Volker Weinhart, Dramaturgie Bernhard F. Loges

Ronja Maria Kataeva, Birk Anke Krabbe, Mattis Torben Jürgens
Borka Cornel Frey, Lovis Marta Márquez, Undis / Wilddrude Elisabeth Selle
Glatzen-Per Stefan Wilkening, Tänzerin Phaedra Pisimisi, Elisa Marschall
Tänzer Bernardo Fallas, Darwin Díaz, Klein-Klipp Dong Hoon Kim
Tjegge Dong-In Choi, Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker

Astrid Lindgrens bis heute bei Groß und Klein beliebtes Buch für die Oper zu bearbeiten, erfordert ein erfahrenes und engagiertes Team. Das Libretto wurde von Holger Potocki geschrieben, der bereits zahlreiche Texte für zeitgenössische Kinderopern verfasst hat. Er hat die Chronologie des Buches zum Teil verändert und verschiedene Szenen zu einer verflochten und dadurch die für Musiktheater so wichtige atmosphärische und dramatische Verdichtung geschaffen. Als Komponist der Familienoper konnte mit Jörn Arnecke einer der wichtigsten Komponisten seiner Generation gewonnen werden, der u.a. mit „Unter Eis“ auf einen Text von Falk Richter bei der RuhrTriennale 2007 große Anerkennung errang und seit 2009 eine Professur an der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt inne hat. In Szene setzen wird  Johannes Schmid, der bereits bei Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte Regie führte und dessen Film Wintertochter für den Grimme-Preis 2014 nominiert war, nachdem er 2012 beim Deutschen Filmpreis mit der Goldenen Lola für den besten Kinderfilm ausgezeichnet wurde.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

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