Essen, Aalto Musiktheater, Premiere: DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN, 21.11.2015

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Aalto Theater Essen

Aalto-Theater-Essen © IOCO
Aalto-Theater-Essen © IOCO

Premiere: DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN

Oper in vier Akten und einem Vorspiel von Sergej Prokofjew
Dichtung vom Komponisten nach Carlo Gozzi
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am 21. November 2015, 19:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Do 26. 11. 2015 19:30 – 22:30 Uhr
Sa 28. 11. 2015 19:00 – 22:00 Uhr
Mi 02. 12. 2015 19:30 – 22:30 Uhr
So 06. 12. 2015 16:30 – 19:30 Uhr
Mi 09. 12. 2015 19:30 – 22:30 Uhr
Fr 11. 12. 2015 19:30 – 22:30 Uhr
Sa 19. 12. 2015 19:00 – 22:00 Uhr
Do 07. 01. 2016 19:30 – 22:30 Uhr
So 17. 01. 2016 18:00 – 21:00 Uhr
Fr 22. 01. 2016 19:30 – 22:30 Uhr
Do 26. 05. 2016 18:00 – 21:00 Uhr
So 05. 06. 2016 18:00 – 21:00 Uhr

Die surreale Märchenoper „L’Amour des trois oranges“ von Sergej Prokofjew wurde 1921 in Chicago uraufgeführt und weiß zwischen der avantgardistischen Moderne der Les Six und den klassischen Elementen der commedia dell’arte bestens zu unterhalten. Schon der Prolog zwischen den Tragikern, den Komikern, den Romantischen und den Hirnlosen, die sich alle etwas anderes vom aufzuführenden Stück wünschen, zeigt, welch theatrale Bandbreiten es gibt; die Sonderlinge versprechen nun ein Werk für alle, das sich alsdann farbenfroh in vier Akten ausbreitet. Die Musik vermag nicht nur in impressionistischen Tönen zu malen, sondern nutzt beißenden Witz und schillernde Ironie für eine irrational klingende Welt, die in ihrer bizarren Komik ein groteskes Klanguniversum mit virtuellem Leben und virtuosen Leitmotiven erfüllt. Das Werk stieß zunächst weitgehend auf harsche Kritik, doch der amerikanische Autor Ben Hecht erkannte bereits in der Uraufführung des satirischen Werkes die „charmant bezaubernde Launenhaftigkeit für das ungeschulte Ohr“. Die Inszenierung von Laurent Pelly, die 2005 in Amsterdam herauskam, setzt nun genau diese klangliche Kunstfertigkeit und „bezaubernde Launenhaftigkeit“ in opulente Bilder, die sich um Spielkarten drehen und so vom überdimensionierten Match zwischen dem Zauberer Tschelio und der Hexe Fata Morgana bis hin zum einstürzenden Kartenhaus am Ende des zweiten Aktes zwischen Konkretion und Symbolik vermitteln. Zauberschloss und Zeremonienmeister, Windteufel und Witzbold, Riesenorangen und Rattenverwandlung – diese Oper präsentiert alles, da der kranke Prinz nur durch Lachen geheilt werden kann!

Eine Produktion der Nationalen Oper Amsterdam.

Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas, Tomás Netopil
Inszenierung Laurent Pelly
Bühne Chantal Thomas
Kostüme Laurent Pelly
Licht Joël Adam
Choreografie Laura Scozzi
Dramaturgie Christian Schröder
Choreinstudierung Patrick Jaskolka

BESETZUNG:
Der König Treff: Tijl Faveyts
Der Prinz: Alexey Sayapin
Die Prinzessin Clarisse: An De Ridder
Leander: Heiko Trinsinger
Truffaldino: Albrecht Kludszuweit
Pantalon: Martijn Cornet
Der Zauberer Tschelio: Bart Driessen
Fata Morgana: Teiya Kasahara
Linetta: Marie-Helen Joël
Nicoletta: Christina Hackelöer
Ninetta: Christina Clark
Die Köchin: Baurzhan Anderzhanov
Farfarello: Georgios Iatrou
Smeraldina: Leonie van Rheden
Der Zeremonienmeister: Martijn Cornet
Der Herold: Georgios Iatrou

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Einführungsmatinee & “It’s Teatime”

Vor der Premiere haben Sie gleich zweimal die Gelegenheit, sich mit “Die Liebe zu den drei Orangen” vertraut zu machen. In der großen Einführungsmatinee erhalten Sie spannende Einblicke in die Produktion, zudem dürfen Sie sich auf zahlreiche musikalische Kostproben freuen. Fünf Tage später laden Fräulein Vorlaut und Miss Betterknower zur “Teatime” und plaudern unter dem Motto “‘Die Liebe zu den drei Orangen’ – mehr als eine Fata Morgana” über Sergej Prokofjews Oper.

Einführungsmatinee: Sonntag, 8. November 2015, 11:00 Uhr, Aalto-Theater

“It’s Teatime”: Freitag, 13. November 2015, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria

 

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

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