Essen, Aalto Theater, BALLETTPREMIERE COPPÉLIA,21.06. 2009

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Aalto Theater Essen 

Aalto-Theater Essen © IOCO
Aalto-Theater Essen © IOCO

Aalto Ballett Theater Essen 

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BALLETTPREMIERE AM SONNTAG, 21. Juni 2009, 18.00 UHR COPPÉLIA

Ballett von Roland Petit
Musik von Léo Delibes

Musikalische Leitung Noam Zur
Technische Leitung Jean-Michel Desiré
Einstudierung Luigi Bonino, Jan Broeckx
Bühne und Kostüme Ezio Frigerio

Mit Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Theater Essen

Weitere Vorstellungen: 27., 30. Juni; 2., 5. Juli 2009

Karten unter 8122 200 und tickets@theater-essen.de

Zum Abschluss seiner ersten Spielzeit unter Ben Van Cauwenbergh präsentiert das Aalto Ballett Theater Essen einen wahren Klassiker des Repertoires: “Coppélia” mit der Musik von Léo Delibes in der berühmt gewordenen choreographischen und inszenatorischen Fassung von Roland Petit.

Das Ballett “Coppélia ou La Fille aux yeux d’émail” erzählt, frei nach E.T.A. Hoffmanns “Der Sandmann”, die Geschichte von Swanilda, einem Mädchen aus Fleisch und Blut, das mit der schönen Coppélia, einer mechanischen Puppe, um die Liebe des jungen Mannes Frantz rivalisiert. Die Perfektion des Automaten Coppélia übt eine faszinierende Wirkung aus. Im Hause seines Schöpfers, des skurrilen, geheimnisvollen Erfinders und Puppenmachers Dr. Coppélius, warten in der technisch-physikalischen Wunderkammer noch zahlreiche weitere Figuren darauf, dass der Mechaniker ihnen Leben einhaucht, indem er Menschen die Seele stiehlt. Franz wäre perfekt dazu geeignet, Coppélia zu echtem Leben zu erwecken, wenn nur die neugierige Swanilda nicht wäre…
“Coppélia” gehört zu den Klassikern der Ballettgeschichte, hat sich seit langem die Bühnen der Welt erobert und entzückt mit einer geistreichen, schwungvollen sowie durch und durch tänzerischen Musik bis heute das Publikum.

Der Choreograph Roland Petit, Jahrgang 1924, ist heute der Doyen unter den französischen Choreographen und Statthalter der einzigartigen Ballett-Tradition der Grande Nation. Nachdem er die Pariser Opéra verlassen hatte, gründete er seine eigene Ballett-Compagnie, bei der er mit “Carmen” seinen internationalen Durchbruch feierte. In den 1970er Jahren waren er und seine Ehefrau, die Tänzerin Zizi Jeanmaire, Chefs des Revuetheaters “Casino de Paris”, ehe er, nun in Marseille, abermals eine Klassik-Compagnie gründete, für die er auch seine “Coppélia”-Version schuf. Seine Erzählweise durchsetzt fantastische und märchenhafte Elemente mit realistischen Darstellungen, was in diesem Ballett durchaus spukhafte und bedrohliche Momente kreiert.

—| Pressemeldung Aalto Ballett Essen |—

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