Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Zum letzten Mal: EUGEN ONEGIN, 08.07.2014

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg
Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Eugen Onegin von Peter I. Tschaikowsky

08.07.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

Vier junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben begleitet Tschaikowskys berühmteste Oper: die leidenschaftliche Tatjana, ihre unbekümmerte Schwester Olga, deren Verlobten Lensky und seinen Freund Onegin. Dieser, ein rastlos-unzufriedener Skeptiker, kann die schwärmerischen Gefühle Tatjanas nicht erwidern, bis er sie – nun unerreichbar für ihn – als Ehefrau seines Freundes Gremin wiedertrifft. Es kommt zu einer letzten Aussprache…

Sein “großer Reichtum an Poesie und Lebenswahrheit” animierte Tschaikowsky, aus Alexander Puschkins Versroman eine ganz eigene Form von Oper zu entwickeln – vergleichbar einer Langzeitreportage -, der er den Namen “Lyrische Szenen” gab. Sie beleuchten schlaglichtartig die entscheidenden Momente im Leben der Protagonisten und geben tiefe Einblicke in deren Seelenleben: wenn Tatjana sich schwärmerisch-ekstatisch zu ihrem Liebesgeständnis durchringt, Lensky ergreifend vor dem Duell Abschied vom Leben nimmt, Onegin verzweifelt die zuvor Verschmähte um Liebe anbettelt. “Ich brauche keine ägyptischen Prinzessinnen, Zaren, Volksaufstände… ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber gesehen oder erfahren habe, die mich im Innersten berühren können“, verteidigte der Komponist sein außergewöhnliches Konzept und verpflichtete für die Uraufführung Konservatoriumsschüler, denen er eher ein “schlichtes und natürliches Spiel” zutraute als den Sängern der Großen Hoftheater.

08.07.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

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