Frankfurt, Oper Frankfurt, Konzertant: DER GRAF VON LUXEMBURG, 31.12.2015

Oper Frankfurt Foto IOCO
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO
Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 
DER GRAF VON LUXEMBURG von Franz Lehár

Donnerstag, 31. Dezember 2015  19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 1. (18.00 Uhr) und  3. (19.30 Uhr) Januar 2016,   Gastspiel in der Kölner Philharmonie am 5. Januar 2016  20.00 Uhr

Gilt Johann Strauß als Hauptvertreter der sogenannten „goldenen Operetten-Ära“, so steht der jüngere Franz Lehár (1870-1948) für deren silbernen, aber nicht minder erfolgreichen Widerschein. Den 1909 in Wien uraufgeführten Graf von Luxemburg kann man als Nachfolger seiner Lustigen Witwe (1905) sehen: Auch hier werden aus dem Aufeinandertreffen von Aristokratie und Halbwelt Funken geschlagen. Walzermelodien geben den Takt vor, und besonders das Duett „Bist du‘s, lachendes Glück?“ besticht mit allen Eigenschaften eines Ohrwurms. Die in wenigen Wochen entstandene Komposition wurde im Anschluss an die Uraufführung beinahe 300 Mal en suite gespielt.

Oper Frankfurt / Der Graf von Luxemburg / Camilla Nylund (Sopran / Angèle) © Markus Hoffmann
Oper Frankfurt / Der Graf von Luxemburg / Camilla Nylund (Sopran / Angèle) © Markus Hoffmann

Paris: Der einen ausgelassenen Lebensstil führende René Graf von Luxemburg stimmt nach Verlust all seiner Güter dem Angebot zu, für eine hohe Summe die Sängerin Angèle Didier zu heiraten. Der Plan besagt, dass er seine Braut nicht persönlich kennenlernen darf und sich nach drei Monaten von der durch diese Verbindung geadelten Dame scheiden lassen soll, um damit deren Ehe mit dem standesbewussten Fürsten Basil Basilowitsch zu ermöglichen. Nach Ablauf der Frist verlieben sich René und Angèle auf einem Ball und ahnen nichts von der Identität des jeweils anderen. Da verkündet der Fürst seine Verlobung mit der jungen Sängerin. Angèle und René fliehen. Erst als die Gräfin Kokozow ihren ehemaligen fürstlichen Liebhaber zwingen kann, sein ihr einstmals gegebenes Eheversprechen einzuhalten, finden sich alle zum Happy End.

Die musikalische Leitung der konzertant dargebotenen Operettenaufführung, die das Frankfurter Publikum beschwingt in das neue Jahr begleiten soll, liegt bei der Koreanerin Eun Sun Kim, deren Karriere nach eigenem Bekunden in Frankfurt an Fahrt aufnahm (La Bohème, La sonnambula, Die Csárdásfürstin / konzertant). Inzwischen gastiert die Dirigentin u.a. an den Staatsopern von Berlin und Dresden. Der Hamburger Tenor Daniel Behle (René) war von 2007 bis 2010 Frankfurter Ensemblemitglied. Unterschiedliche Aufgaben führen ihn regelmäßig zurück an sein altes Stammhaus, wo er sich kurz vorher als Erik in Der fliegende Holländer erstmals im Wagner-Fach präsentieren wird. Im Anschluss singt er Max in Webers Der Freischütz an der Staatsoper seiner Heimatstadt. Camilla Nylund (Angèle) stammt aus Finnland und war in Frankfurt zuletzt als Strauss Ariadne zu erleben. Elsa in Wagners Lohengrin führt sie bald an die Wiener Staatsoper. Angeführt von Louise Alder (Juliette) und Simon Bode (Armand) sind alle übrigen Partien mit Mitgliedern des Frankfurter Ensembles besetzt.

Oper Frankfurt / Der Graf von Luxemburg / Daniel Behle (Tenor / Titelpartie) © Marco Borggreve
Oper Frankfurt / Der Graf von Luxemburg / Daniel Behle (Tenor / Titelpartie) © Marco Borggreve

Musikalische Leitung: Eun Sun Kim; Chor: Tilman Michael, Mitwirkende: Daniel Behle (René, Graf von Luxemburg), Camilla Nylund (Angèle Didier, Sängerin an der Grand Opéra), Louise Alder (Juliette Vermont), Simon Bode (Armand Brissard, Maler), Sebastian Geyer (Fürst Basil Basilowitsch), Margit Neubauer (Gräfin Stasa Kokozow) u.a.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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