Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: LA CENERENTOLA von Rossini, 11.04.2015

Oper Frankfurt Foto IOCO
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO
Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme: LA CENERENTOLA (ASCHENBRÖDEL)

Dramma giocoso in zwei Akten von Gioacchino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Samstag, 11. April 2015, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Alexander Soddy; Inszenierung: Keith Warner

Mitwirkende: Nina Tarandek (Angelina), Sofia Fomina (Clorinda), Judita Nagyová (Tisbe), Martin Mitterrutzner (Don Ramiro), Simon Bailey (Don Magnifico), Björn Bürger / Iurii Samoilov (Dandini), Vuyani Mlinde (Alidoro)

Weitere Vorstellungen: 17., 23., 29. April, 10., 16., 23. Mai 2015
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Oper Frankfurt / La Cenerentola © Wolfgang Runkel
Oper Frankfurt / La Cenerentola © Wolfgang Runkel

Cenerentola – Cinderella – Aschenputtel gilt als das bekannteste, vielleicht sogar beliebteste Märchen der Welt. Hinter dem Namen verbirgt sich die äußere, aschebeschmutzte Erscheinung eines Mädchens, das von der bösen Stiefmutter und deren Töchtern schikaniert wird. Doch spannender scheint die Frage nach dem Wesen, dem Innern einer jungen Frau, die trotz aller Widrigkeiten die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ im Verlauf des Geschehens sucht und schließlich auch findet. Die Vertonung des Stoffes durch Gioacchino Rossini (1792-1868) war einer der großen Publikumserfolge des Komponisten und wurde 1817 am römischen Teatro della Valle uraufgeführt.
Nach der Premiere der Neuinszenierung von Keith Warner am 20. Juni 2004 an der Oper Frankfurt war in der Presse zu lesen: „Kann man drei Stunden gerührter, erheiterter, belebter verbringen als in dieser Inszenierung?“ Nun wird die Produktion ausschließlich aus dem Ensemble – mit einer Ausnahme – vollständig neu besetzt zum vierten Mal wiederaufgenommen.

Oper Frankfurt / La Cenerentola © Barbara Aumueller
Oper Frankfurt / La Cenerentola © Barbara Aumueller

Der britische Dirigent Alexander Soddy, seit 2013/14 Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt, legt mit der musikalischen Leitung dieser Produktion aus der Spielzeit 2003/04 sein Debüt an der Oper Frankfurt vor. Die Titelpartie übernimmt erstmals die seit 2012/13 dem Ensemble angehörende kroatische Mezzosopranistin Nina Tarandek. Das ehemalige Mitglied des Frankfurter Opernstudios war hier unlängst als Kate in der Wiederaufnahme von Brittens Owen Wingrave zu erleben. Mit der Titelpartie in dieser Produktion konnte der Bariton Björn Bürger, seit 2013/14 fest in Frankfurt, einen weiteren großen Erfolg seiner noch jungen Karriere verbuchen. In La Cenerentola ist er nun als Dandini in einer Rolle zu erleben, in der er sich mit Iurii Samoilov abwechselt. Der Bariton aus der Ukraine gehört seit 2014/15 dem festen Frankfurter Sängerstamm an und war zuvor gleichfalls Mitglied des Opernstudios. Zu seinen bisherigen Frankfurter Erfolgen gehört u.a. Marcello in Puccinis La Bohème. Fenton in Verdis Falstaff und Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail sind die aktuellen Frankfurter Partien des österreichischen Tenors Martin Mitterrutzner (Don Ramiro), der hier im Verlauf seiner vierten Frankfurter Spielzeit auch wieder als Ottavio in Mozarts Don Giovanni zu erleben sein wird. Die Stiefschwestern des Aschenputtels singen Sofia Fomina (Clorinda) und Judita Nagyová (Tisbe), während Alidoro, der Erzieher des Prinzen, von Vuyani Mlinde verkörpert wird. Der einzige mit der Produktion bereits vertraute Sänger ist der britische Bassbariton Simon Bailey. Seit 2002/03 dem Ensemble angehörend, sang er in der Premiere dieser Aschenputtel-Produktion noch die Partie des Alidoro und wechselte ab der dritten Wiederaufnahme zu Don Magnifico, dem Vater der Titelheldin.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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