Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: RUSALKA, 05.02.2015

Oper Frankfurt Foto IOCO
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO
Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme 5. Februar 2015 um 19 Uhr:

RUSALKA von Antonín Dvorák

Weitere Vorstellungen: 13., 15., 21., 27. Februar 2015, Falls nicht anders angegeben, Beginn  19.00 Uhr

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln.  Musikalische Leitung: Christian Arming; Regie: Jim Lucassen,  Mitwirkende: Olesya Golovneva (Rusalka), AJ Glueckert (Prinz), Claudia Mahnke (Fremde Fürstin), Andreas Bauer (Wassermann), Katharina Magiera (Jezibaba, die Hexe), Sebastian Geyer (Heger / Jäger), Maria Pantiukhova (Küchenjunge), Katharina Ruckgaber (1. Waldelfe), Elizabeth Reiter (2. Waldelfe), Marta Hermann (3. Waldelfe)

Oper Frankfurt / Rusalka © Barbara Aumüller
Oper Frankfurt / Rusalka © Barbara Aumüller

Die Eröffnungspremiere der Saison 2013/14 verlegte Rusalka von Antonín Dvorák (1841-1904) in ein Naturkundemuseum – bezeichnendes Bild für eine Geschichte, in der es zentral um den Umgang des Menschen mit der Natur geht. Sowohl Publikum als auch Presse waren angetan von dieser Sicht auf das Werk: „Jim Lucassen heißt der junge Wunderregisseur, dem es auf ruhige, aber faszinierende Art gelingt, hinter Glas abgelegte Geschichte und heute gelebte Gegenwart unvereinbar aufeinanderprallen zu lassen. (…) So fein und durchdacht der junge Niederländer die Sänger führt, so handwerklich ansprechend überzeugt sein selbst entworfenes Bühnenbild.“ Und ein weiterer Rezensent prophezeite: „Diese Rusalka könnte ein Liebling des hiesigen Publikums werden.“

Zum Inhalt: Die Nixe Rusalka ist verzweifelt. Sie möchte ein menschliches Wesen werden, um das Herz des Prinzen zu gewinnen. Erfüllung dieses sehnlichen Wunschs verspricht ihr die Hexe Jezibaba. Rusalkas Menschwerdung ist jedoch an die ewige Liebe des Prinzen gebunden, andernfalls sind beide verflucht. Tatsächlich verliebt sich der Königssohn in das Mädchen. Am Tag der Hochzeit aber verrät er sie, sein Treuebruch besiegelt den Fluch. Zu spät bereut der junge Mann sein Handeln und stirbt am Kuss Rusalkas. Sie selbst verschwindet für immer im See.

Die musikalische Leitung der ersten Wiederaufnahme der Produktion, die am 8. September 2013 in Frankfurt herauskam, übernimmt Christian Arming, Chefdirigent des New Japan Philharmonic Orchestra (seit 2003) und des Orchestre Philharmonique Royal de Liège (seit 2011). An der Oper Frankfurt gastierte er neben zahlreichen weiteren Aufgaben zuletzt mit Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (2011/12). Die russische Sopranistin Olesya Golovneva (Rusalka) wurde in ihrer Heimat sowie in Wien ausgebildet, wo sie kurze Zeit Ensemblemitglied der dortigen Staatsoper war. Zuletzt sang sie Verdis Gilda (Rigoletto) und Violetta (La Traviata) an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, Tschaikowskys Iolanta an der Oper Köln sowie Mathilde in Rossinis Guillaume Tell am Opernhaus Graz. Der amerikanische Tenor AJ Glueckert ist Adler Fellow (Stipendiat) an der San Francisco Opera und gibt hier als Prinz sein Europa-Debüt. Zuvor führt ihn diese Partie auch nach New Orleans. In San Francisco gehören zu seinen aktuellen Aufgaben der Steuermann in Wagners Der fliegende Holländer sowie Partien in Bellinis Norma, Floyds Susannah und Verdis Un ballo in maschera. Aus dem Ensemble neu besetzt sind die Rollendebütanten Claudia Mahnke (Fremde Fürstin) und Andreas Bauer (Wassermann), während Katharina Magiera (Jezibaba) bereits in der Premiere vertreten war. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und des Studios der Oper Frankfurt überwiegend neu besetzt.

Wiederaufnahme 5. Februar 2015 um 19 Uhr, Weitere Vorstellungen: 13., 15., 21., 27. Februar 2015, Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.00 Uhr

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