Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: TIEFLAND, 31.05.2014

Oper Frankfurt Foto IOCO
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / Die Oper inmitten des Finanzzentrums © IOCO
Oper Frankfurt / Die Oper inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme (zum letzten Mal): TIEFLAND

Musikdrama in einem Vorspiel und zwei Aufzügen (zweite Fassung von 1905) von Eugen d’Albert, Text von Rudolf Lothar (eigentlich Rudolf Spitzer)

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Inszenierung: Anselm Weber
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Hermann Feuchter, Kostüme: Bettina Walter
Licht: Olaf Winter, Dramaturgie: Agnes Eggers, Chor: Marcus Ehmann

BESETZUNG:
Marta: Brigitte Pinter, Pedro: Johan Botha, Sebastiano: Simon Neal
Tommaso: Magnús Baldvinsson, Nuri: Britta Stallmeister
Moruccio: Dietrich Volle, Nando: Peter Marsh
Antonia: Nina Tarandek, Pepa: Karen Vuong, Rosalia: Katharina Magiera

Oper Frankfurt / Tiefland_v.l.n.r. Sebastian (liegend), Pedro und Marta © Barbara Aumüller
Oper Frankfurt / Tiefland_v.l.n.r. Sebastian (liegend), Pedro und Marta © Barbara Aumüller

In der Spielzeit 2006/07 feierte Tiefland von Eugen d’Albert (1864-1932) in einer Inszenierung des seit 2010 als Intendant des Schauspielhauses Bochum amtierenden Regisseurs Anselm Weber Premiere an der Oper Frankfurt. Hier war das Werk, das nach der Uraufführung der zweiten Fassung 1905 in Magdeburg zu den meistgespielten Bühnenkompositionen seiner Zeit zählte, seit 57 Jahren nicht mehr gezeigt worden. Die Neubegegnung lohnte sich, und so konnte man in einer der Premierenbesprechungen lesen: „Die Frankfurter Expedition durch Eugen d’Alberts Tiefland vereint dramatische Wahrhaftigkeit mit vollkommener Durchdringung der musikalischen Struktur.“ Da fügt es sich gut, dass nun auch die erste und letzte Wiederaufnahme der Produktion von GMD Sebastian Weigle musikalisch geleitet wird.

Oper Frankfurt / Tiefland - Sebastiano und Marta © Barbara Aumüller
Oper Frankfurt / Tiefland – Sebastiano und Marta © Barbara Aumüller

Fast ausnahmslos neue Namen verzeichnet hingegen die Sängerbesetzung, lediglich die Ensemblemitglieder Magnús Baldvinsson (Tommaso) und Peter Marsh (Nando) sind bereits mit der Produktion vertraut. Die Österreicherin Brigitte Pinter (Marta) stellte sich in Frankfurt bereits als Ulrica in Verdis Un ballo in maschera (2006/07) sowie einspringenderweise als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde (2005) vor. An ihrer Seite ist einer der größten Tenöre unserer Tage besetzt, der Südafrikaner Johan Botha (Pedro). Der Künstler ist an allen großen Opernhäusern dieser Welt regelmäßiger Gast. Der englische Bariton Simon Neal (Sebastiano), bis 2011 als Ensemblemitglied am Theater Dortmund engagiert, gastiert regelmäßig an der Oper Frankfurt, u.a. als Enescus Oedipe in der aktuellen Spielzeit. Die übrigen Partien sind mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt, darunter Britta Stallmeister (Nuri) und Dietrich Volle (Moruccio) sowie Nina Tarandek (Antonia), Karen Vuong (Pepa) und Katharina Magiera (Rosalia), die in dieser Wiederaufnahme ihre Rollendebüts geben.

Zum Inhalt: Der Großgrundbesitzer Sebastiano will seine Geliebte Marta dem jungen, naiven Knecht Pedro zur Frau geben, der von dem Verhältnis der beiden nichts ahnt. Sebastiano möchte reich heiraten, aber Marta in seiner Nähe wissen, damit diese ihm weiterhin gefügig sein kann. Marta schämt sich vor dem aufrichtigen Pedro, für den sie inzwischen Mitleid und Liebe empfindet. Als dieser die wahren Verhältnisse erkennt, tötet er seinen Widersacher im Zweikampf.

Wiederaufnahme: Samstag, 31. Mai 2014, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 7., 9., 14. Juni 2014
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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