Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Stolze Halbjahresbilanz 2011/12, IOCO Aktuell, 08.03.2012


Aktuell

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier: Leistung und Transparenz

Wo gibt es das? Ein Musiktheater präsentiert seine „Halbjahresbilanz“!  Ein Intendant, der nicht selbstgefällig darauf pocht, dass Kunst keine Kosten kennt!  So geschehen im MiR in Gelsenkirchen:  Intendant Michael Schulz und  Geschäftsführer Dieter Kükenhöner präsentierten zur Mitte der Saison 2011/12 eine Zwischenbilanz, welche sich sehen lassen kann.  

67.000 Besucher haben 137 Aufführungen im Großen und Kleinen Haus des MiR besucht. Zum Saisonende werden es über 130.000 Besucher sein. Die Auslastung der Vorstellungen konnte von 71% auf 73% weiter ausgebaut werden. Etatsicherheit, deutlich gestiegene Eigeneinnahmen und moderne Vermarktung sind markante wirtschaftliche Eckpunkte der Gelsenkirchener Theatermacher. Jugendtheater:Von der Kita bis zum Abitur, so Intendant Schulz stolz, “begleiten wir junge Menschen mit kulturellen Angeboten”.  Zu Steigerung der Besucherbindung wird das MiR, erstmalig und einzigartig in der deutschen Theaterwelt, ein MiR-Plus-Punkt-System einführen, bei dem ein Besucher mit Rabatt ein Punkteguthaben kauft, das nach Bedarf gegen Theaterkarten eingelöst werden kann. Eine trendige MiR-App  erlaubt den Besitzern von Smartphones zukünftig, jederzeit und überall  MiR – Informationen (Spielplan, Termine, Preise) abzurufen. Erkenntnisse aus einer umfangreichen Besucherbefragung (10.000 Personen, 28 Fragen) soll dem MiR zusätzliches Profil verleihen.

Auslastungsspitzenreiter der Theatersaison 2011/12 ist das Musical „Comedian Harmonists“, welches durchgängig ausverkauft (100%) ist. Die Sparte Oper steigerte die Auslastung  2011/12  mit Opernklassikern (La Traviata) aber auch moderne Stücken (Merlin) auf respektable 74%. Die noch kommenden Premieren der Saison versprechen ebenso packendes Musiktheater: La Grande Magia von Manfred Trojahn (24.3.2012) beschreibt die Geschichte um den armen Zauberkünstler Otto Marvuglia, dessen Zauberkunststücke zu verwirrender Realität werden. Rusalka von Antonin Dvorak (29.4.2012), Salome konzertant von Richard Strauss (20.5.2012) und die deutsche Erstaufführung von Die Hexen von Eastwick von Dana Rowe /John Dempsey (9.6.2012) beschließen den Premierenreigen 2011/12 im Großen Haus. 

Das MiR, Kulturzentrum des Nord-östlichen Ruhrgebiet,  schon lange blüht es nicht mehr im Verborgenen!

IOCO / Viktor Jarosch / 09.03.2012

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