Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere Der Zigeunerbaron, 03.12.2016

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann
Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

„Der Zigeunerbaron“ feiert Premiere am TfN

Mit der Operette „Der Zigeunerbaron“ kommt eines der populärsten Werke des Walzerkönigs Johann Strauß ab dem 3. Dezember auf die Bühne des TfN. Unter der musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen, der Regie von Frank Bernd Gottschalk und im Bühnen- und Kostümbild von Michael Goden erlebt das Publikum große Arien, Ensembleszenen und stimmungsvolle Chöre.

Die 1885 in Wien uraufgeführte Operette „Der Zigeunerbaron“ erzählt die Geschichte des aus dem Exil heimgekehrten Sándor Bárinkay. Zurück in der ungarischen Heimat muss er erfahren, dass sich der reiche Schweinezüchter Kálmán Zsupán große Teile seiner Ländereien angeeignet hat und sein Schloss von Zigeunern bewohnt wird. Doch statt sich lang und breit zu ärgern, will Bárinkay des Schweinezüchters Tochter zur Frau. Diese lehnt ihn aber ab, denn sie ist mit Ottokar liiert und nimmt nur einen Baron zum Mann. Bárinkay, flugs als „Zigeunerbaron“ zum Chef der neuen Schlossbewohner aufgestiegen, verliebt sich in das Zigeunermädchen Saffi, das eigentlich die Tochter eines Fürsten ist. Nach vielen Irrungen und Wirrungen, einer Schatzsuche und der glücklichen Heimkehr der Männer aus dem Krieg gibt es schließlich ein Happy End mit Doppelhochzeit.

Die Operette kommt ab dem 3. Dezember um 19 Uhr in Hildesheim in einer Inszenierung von Frank Bernd Gottschalk auf die Bühne und wird von Michael Goden ausgestattet. Für die musikalische Umsetzung zeichnet Chordirektor und stellvertretender Generalmusikdirektor Achim Falkenhausen verantwortlich. Er wird die bekannten musikalischen Ohrwürmer wie „Wer uns getraut“, „Ja das Schreiben und das Lesen“ oder „Als flotter Geist“, die das Publikum bis heute mitreißen, mit dem Orchester des TfN, den TfN-Chören und dem Musiktheaterensemble zu Gehör bringen. Und dabei beweist Strauß, dass er den Titel „Walzerkönig“ nicht umsonst trägt, sich aber auch in anderen Musikrichtungen wie dem Csárdás zu Hause fühlt. In der Titelpartie sind Konstantinos Klironomos und Dirk Konnerth zu erleben, Barinkays Widersacher Zsupán wird von dem Ungarn Levente György verkörpert und das Zigeunermädchen Saffi wird von Arantza Ezenarro und Theresa Sommer gesungen.

—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

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