Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere MADAME BUTTERFLY, 31.10.2015

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann
Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

 MADAME BUTTERFLY   von Giacomo Puccini

Premiere am Samstag, 31. Oktober 2015, 19:00 Uhr, Großes Haus, Weitere Vorstellungen: Mo, 02.11.2015 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, So, 15.11.2015 19:00 – 21:45 Uhr – Hildesheim, Sa, 28.11.2015 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Fr, 25.12.2015 18:00 – 20:45 Uhr – Hildesheim, Do, 14.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Di, 26.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Sa, 30.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Di, 16.02.2016 20:00 – 22:45 Uhr  – Nienburg, Mo, 07.03.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Mo, 28.03.2016 19:00 – 21:45 Uhr – Hildesheim

Eine Japanerin verliebt sich in einen US-Marineleutnant, für den die Beziehung allerdings nur ein Spiel ist. Doch aus dem Spiel wird bitterer Ernst: Sie wird schwanger. Um 1900 gab es an der japanischen Küste US-Marinestützpunkte, auch unweit der Großstadt Nagasaki. Der Marineleutnant B. F. Pinkerton mietet sich für die Zeit seiner dortigen Stationierung ein Haus oberhalb der Stadt und beauftragt den Heiratsvermittler Goro, ihm eine Geisha zu besorgen, mit der er sich zu seinem Spaß auf Zeit vermählen möchte. Die junge Cio-Cio-San, deren Vater einst den Freitod wählte, nimmt diese Ehe ernst; sie tritt sogar zum Glauben ihres neuen Gatten über und wird dafür von ihrer Familie verstoßen. Zwei Jahre nach Pinkertons Abberufung aus Nagasaki wartet Cio-Cio-San zusammen mit ihrer Dienerin Suzuki noch immer auf seine Rückkehr. Alle Versuche des Konsuls Sharpless, ihr die Augen zu öffnen, scheitern, denn sie präsentiert als Zeugnis des unauflösbaren Bundes ein gemeinsames Kind. Tatsächlich kommt Pinkerton noch einmal zurück, allerdings in Begleitung seiner amerikanischen Ehefrau, um das Kind abzuholen. Cio-Cio-San sieht für sich keinen anderen Ausweg als den, dem Beispiel ihres Vaters zu folgen.

Puccinis 1904 uraufgeführte MADAME BUTTERFLY wurde ein echter Klassiker der italienischen Oper und rührt weltweit noch immer Millionen von Opernfreunden zu Tränen. Jenseits aller Rührseligkeit wird in dieser Oper schonungslos thematisiert, welche Folgen es haben kann, wenn die Traditionen einer fremden Kultur nicht respektiert werden.

Musikalische Leitung Werner Seitzer, Inszenierung Frank Van Laecke, Bühne Paul Gallis Kostüme Yan Tax, Bühnenbild und Kostüme wurden hergestellt in den Werkstätten der Opera Zuid in Maastricht

Mit Soojin Moon/Juliette Lee (Cio-Cio-San), Neele Kramer (Suzuki), Anne Lütje (Kate Pinkerton), Konstantinos Klironomos (B. F. Pinkerton), Levente György/Peter Kubik (Sharpless), Jan Kristof Schliep (Goro), Jesper Mikkelsen (Der Fürst Yamadori), Uwe Tobias Hieronimi (Der Onkel Bonze), Daniel Chopov (Der Onkel Yakusidé), Stephan Freiberger (Der kaiserliche Kommissar), Atsushi Okumura (Der Standesbeamte), Karin Schibli (Die Mutter Cio-Cio-Sans), Agnes Buliga-Contras (Die Tante), Hyeh Young Baek (Die Kusine), Frederik Meyer/Benjamin Bolitho (Das Kind), Opernchor des TfN, Orchester des TfN, Chor Achim Falkenhausen

—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

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