Hof, Theater Hof, Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán Premiere am 02.12.2011

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Theater Hof

Die Csárdásfürstin

Operette von Emmerich Kálmán

Premiere am 02.12.2011

“Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht!”, so heißt es in dieser Operette von Emmerich Kálmán. Und deshalb verbringen die jungen Herren aus der wohlhabenden Aristokratie ihre Abende in Budapest gerne im Orpheum, einem Varieté. Viele Mädchen gibt es dort, die als Tänzerinnen eine gute Figur machen. Doch eine sticht hervor: Der Star ist Sylvia Varescu. Als Sängerin und Tänzerin verdreht sie den Männern mit dem Csárdás den Kopf. Edwin, der Sohn des Fürsten von und zu Lippert-Weylersheim aus Wien, ist besonders fasziniert von ihr. Als die Varescu im Begriff ist, nach Amerika abzureisen, um dort Karriere zu machen, gibt er ihr ein notariell beglaubigtes Heiratsversprechen. Auch ein wütendes Telegramm seines Vaters kann ihn nicht mehr davon abhalten. Eine Reise nach Wien ist jedoch unvermeidlich. Edwin muss seinen Eltern gegenübertreten, die für ihren Sohn eigentlich eine standesgemäße Hochzeit mit einer seiner Cousinen vorgesehen hatten. Sogar die Verlobungsanzeige hatte man schon gedruckt und vorzeitig ausgegeben. Als Sylvia die Anzeige in die Finger bekommt, ist sie außer sich. Sie glaubt von Edwin getäuscht worden zu sein und entschließt sich, die Amerika-Reise nun doch anzutreten.
Von Wien aus schreibt Edwin Brief um Brief an die geliebte Sylvia. Doch die Gekränkte hat sich nach Amerika eingeschifft und die Briefe bleiben unbeantwortet. Schon nach wenigen Wochen stellen Edwins Eltern be-friedigt fest, dass sich der Sohn mit seiner Cousine Stasi immer besser versteht. Nachdem er nichts mehr von Sylvia gehört hat, ist er nun bereit, seine Cousine zu heiraten. Doch als im fürstlichen Palais die Verlobungsfeierlichkeiten laufen, taucht Sylvia plötzlich wieder auf. Sie erscheint in Begleitung des Grafen Boni und gibt sich als dessen Gattin aus. Edwin, bei dem sogleich die alten Gefühle zurückkehren, überredet Boni, sich von ihr zu trennen. Eine geschiedene Gräfin könne er ohne Probleme heiraten, denkt er. Der Graf willigt gerne ein, ist er doch sowieso viel mehr interessiert an Edwins Cousine Prinzessin Stasi. Als der alte Fürst die Verlobung seines Sohnes mit Stasi bekannt geben will, kommt es zum Skandal: Edwin erklärt öffentlich, dass er eine andere liebe, und zwar Sylvia. Es dauert noch ein wenig, bis Sylvia ihre Kränkung überwunden hat und Edwin verzeiht, doch dann kann die Operette mit einem fröhlichen Happy End schließen: Edwin und Sylvia finden zusammen, genauso wie Boni und Stasi. Und da noch herauskommt, dass Edwins Mutter vor ihrer Hochzeit ebenfalls eine Varieté-Dame gewesen war, akzeptiert am Ende auch der alte Fürst die Verbindung von Sylvia und Edwin.
Emmerich Kálmán war ein Meister des “Silbernen Operettenzeitalters”. Zusammen mit den später entstandenen Operetten Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin gehört Die Csárdásfürstin von 1915 zu seinen erfolgreichsten Werken. Walzer und Csárdás prägen die Musik, die in einem wirkungssicheren Wechsel mal heiter beschwingt, mal melancholisch umdüstert, mal leidenschaftlich erregt ist.

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