Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere: DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN von Sergej Prokofjew, 05.03.2016

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger
Staatstheater Kassel © N. Klinger

 DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN  von Sergej Prokofjew

Text vom Komponisten nach dem gleichnamigen Märchenspiel von Carlo Gozzi
Deutsche Fassung von Werner Hinze

Premiere: Samstag, 5. März, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 12.03., 27.03. (18.00), 08.04., 08.05. (18.00), 08.05.2016, 18.5.2016, 25.5.2016, 05.06.2016, 06.07.2016

 Kassel / Die Liebe zu ... Der Prinz © Anna Ardelius
Kassel / Die Liebe zu … Der Prinz © Anna Ardelius

 Tragödie oder Komödie? Romanze oder Posse? Diese Fragen lassen sich so leicht nicht entscheiden im Fall der Liebe zu den drei Orangen, einer der turbulentesten Opern des 20. Jahrhunderts. Dem »fröhlichen Schauspiel«, wie Sergej Prokofjew selbst das Werk nannte, liegt das Märchendrama L’amore delle tre melarance von Carlo Gozzi zugrunde, ein ästhetisches Manifest gegen den Realismus des Kontrahenten Goldoni. Entsprechend phantastisch, absurd, grotesk und auch magisch geht es hier zu.

Im Mittelpunkt steht ein Prinz. Der junge Mann ist depressiv, sodass sein Vater, der König, dem Premierminister Leander befiehlt, ein Fest zu organisieren, auf dem der Spaßmacher Truffaldino den Prinzen zum Lachen bringen soll. Doch es ist ein Komplott im Gange, an dessen Spitze Leander und Clarissa, die Nichte des Königs, stehen. Mithilfe von Fata Morgana, der Königin der Täuschung, und ihrer Sklavin Smeraldina streben sie zur Macht und wollen den Prinzen beseitigen.
Prompt lacht der Prinz an der falschen Stelle über Fata Morgana, worauf sie ihn mit dem Fluch, sich in drei Orangen zu verlieben und von nun an unendlich nach ihnen zu sehnen.

Kassel / Die Liebe zu... Leander © Anna Ardelius
Kassel / Die Liebe zu… Leander © Anna Ardelius

Welche haarsträubenden Abenteuer der Prinz zu bestehen hat und wie dennoch alles gut ausgeht, schildert Sergej Prokofjew mit so funkensprühender Verve, dass man aus dem Staunen kaum noch herauskommt.

Der gebürtige Berner Dominique Mentha ist seit 2004 Direktor des Luzerner Theaters und zudem Künstlerischer Leiter des renommierten Nachwuchsgesangswettbewerbs »Concours Ernst Haefliger«. Zu seinen Regiearbeiten am Staatstheater Kassel gehören Der Graf von Luxemburg, Der Vetter aus Dingsda, Die Csárdásfürstin, Hercules, Giulio Cesare en Egitto und L’Olimpiade.

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg, Inszenierung: Dominique Mentha, Bühne: Werner Hutterli, Kostüme: Anna Ardelius, Dramaturgie: Jürgen Otten, Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

BESETZUNG:
Hee Saup Yoon (Der Kreuz-König / Köchin), Bassem Alkhouri / Tobias Hächler (Der Prinz, sein Sohn), Ulrike Schneider (Prinzessin Clarisse, Nichte des Königs), Hansung Yoo (Leander, erster Minister), Johannes An (Truffaldino, ein Spaßmacher), Marian Pop (Pantalone, Höfling, Vertrauter des Königs), Marc-Oliver Oetterli (Tschelio, Zauberer und Beschützer des Königs), Inna Kalinina (Fata Morgana, Zauberin und Beschützerin Leanders), Ani Yorentz /Joanna Wydorska (Ninetta, Prinzessin), Jaclyn Bermudez (Nicoletta, Prinzessin), Marta Herman (Linetta, Prinzessin), Ji Hyung Lee (Farfarello, ein Teufel), Maren Engelhardt (Smeraldina, eine Negerin), Hyunseung You (Der Zeremonienmeister) und Dieter

—| Pressemeldung Staatstheater Kassel |—

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