Linz, Landestheater Linz, Premiere DIE HARMONIE DER WELT, 08.04.2017

Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler
Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

DIE HARMONIE DER WELT VON PAUL HINDEMITH

Premiere Samstag, 8. April 2017, 19.30 Uhr im Musiktheater Volksgarten, weitere Vorstellungen 11.4.2017, 24.4.2017, 10.5.2017, 23.5.2017, 2.6.2017

Kaiser Rudolf II., auch Kaiser Ferdinand und Sol Dominik Nekel, Johannes Kepler, kaiserlicher Mathematiker, auch Erde Seho Chang, Wallenstein, Feldherr, auch Jupiter Jacques le Roux, Ulrich Grüßer, Keplers Gehilfe, später Soldat, auch Mars Sven Hjörleifsson, Daniel Hirzer, Pfarrer in Linz, auch ein Regensburger Pfarrer und Merkur Nikolai Galkin, Tansur, auch Saturn Matthias Helm, Baron Starhemberg Ulf Bunde, Christopher, Keplers Bruder Pedro Velázquez Díaz, Susanna, später Keplers Frau, auch Venus Sandra Trattnigg, Katharina, Keplers Mutter, auch Luna Karen Robertson, Vaida Raginskyt, Die kleine Susanna, Keplers Töchterchen aus erster Ehe Theresa Grabner, Vogt Ulf Bunde, Anwalt Tomaz Kovacic, Vier Weiber Danuta Moskalik, Margaret Jung Kim, Sarolta Kovacs-Führlinger, Naomi Miyoshi, Karin Behne, Olena Pruscha, Mitsuyo Okamoto, Kathleen Luisa Brandhofer, Drei Mörder Csaba Grünfelder, Jang-Ik Byun, Tomaz Kovacic, Siegfried Dietrich, Marius Mocan, Ville Lignell

Chor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt - Ensemble © Thilo Beu
Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt – Ensemble © Thilo Beu

1957 brachte Paul Hindemith seine Oper Die Harmonie der Welt über Leben und Wirken von Johannes Kepler zur Uraufführung. Müßig zu erwähnen, dass in diesem Werk auch die Stadt Linz eine bedeutende Rolle spielt. Natürlich reflektiert Hindemith hier auch die Erfahrungen des Naziterrors, wenn er die Frage stellt, welchen Sinn Kunst und Wissenschaft in politisch problematischen Zeiten überhaupt noch haben können. Dabei schwört der Komponist jedem überflüssigen spätromantischen Schwulst ab. Gleichzeitig ist seine Musik aber ebenso sinnlich wie intelligent, ebenso modern wie vertraut.


ZUM STÜCK

DER WISSENSCHAFTLER, DEN DIE GESELLSCHAFT VEREINNAHMEN MÖCHTE

Paul Hindemiths Kepler

Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt - Dominik Nekel, Seho Chang © Thilo Beu
Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt – Dominik Nekel, Seho Chang © Thilo Beu

Johannes Kepler, die Hauptfigur von Paul Hindemiths Die Harmonie der Welt, lässt die ganze Oper über nicht von dem Vorhaben ab, mit wissenschaftlichen Berechnungen die Idee einer allumfassenden Weltenharmonie als Spiegel der Vollkommenheit der göttlichen Schöpfung untermauern zu wollen. Dabei ist Kepler hineingeworfen in stürmisch-bewegte Zeiten: So wird seine Welt bestimmt von den Glaubensauseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken, die schließlich mit dem Dreißigjährigen Krieg in den verheerendsten und katastrophalsten bewaffneten Konflikt münden, den Mitteleuropa bislang erlebt hat. Gleichzeitig treiben Aberglauben und Hexenverfolgung ihr Unwesen oder erscheinen die Herrschenden mit dem Regieren überfordert, während Kriegsgewinnler wie Wallenstein an die Macht drängen.

Zwar hatte Hindemith bereits 1938, unmittelbar nach der Uraufführung von Mathis der Maler den Plan zu einer Kepler-Oper gefasst. Allerdings verfolgte er diese Idee während seines Exils in den USA nicht weiter. So war er in diesen Jahren vor allem mit seiner Lehrtätigkeit befasst, die ihm unter anderem eine Professur an der renommierten Yale University einbrachte. Doch nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges, als er sich wieder vermehrt in Europa aufhielt, nahmen seinen ursprünglichen Ideen bezüglich eines Musiktheaterwerks über den bekannten Astronomen wieder konkretere Formen an. Wie bereits bei Mathis der Maler so war auch bei der Harmonie der Welt eine vorab veröffentlichte gleichnamige Sinfonie der erste musikalische Vorbote für das neue Werk. Uraufgeführt wurde die Oper, nachdem Hindemith 1953 seinen Hauptwohnsitz wieder in der Schweiz genommen hatte, 1957 im Rahmen der Münchener Opernfestspiele am dortigen Prinzregententheater.

Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt - Seho Chang © Thilo Beu
Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt – Seho Chang © Thilo Beu

Die Entstehungsdaten dieses Werkes zeigen, dass der Komponist hier zwangsweise die Erfahrungen des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges einschließlich der Atombombenabwürfe über Japan reflektiert. Es spricht jedoch für Hindemiths künstlerische Integrität, dass er dies nicht vordergründig direkt, sondern subtil und mit der angemessenen Sensibilität tut. Einer platten Aktualisierung verweigert sich dieses Werk allein schon dadurch, dass der Komponist hier konkrete historische Ereignisse und Personen auf die Bühne stellt, die für eine gewisse Objektivität einstehen, da deren Abläufe und Charaktere eben von der Geschichte vorgegeben sind.

Das Leben Keplers gab Hindemith aber die Möglichkeit, das Verhältnis von Wissenschaft (oder eben Kunst) und Politik von den unterschiedlichsten Seiten zu beleuchten. Anders als bei Mathis der Maler wird aber hier die Hauptperson nicht selbst zum politisch Handelnden, sondern Kepler begegnet im Laufe der Opernhandlung Personen, die versuchen, sein Können für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. So möchte Wallenstein, der von vornherein der Astrologie verfallen ist, mit Hilfe von Keplers Wissen seine hybriden Allmachtsfantasien trotz seiner fortschreitenden Erkrankung in die Tat umsetzen; so soll Kepler seiner Mutter helfen, aus ihren magischen Fähigkeiten Kapital zu schlagen; so möchte sein Schüler Ulrich das bei Kepler Erlernte zu seinen eigenen Interessen um- und einsetzten; oder so verlangt der psychisch labile Kaiser Rudolf, dass Kepler das Chaos der Welt für ihn auflöse. Im Grunde möchte Kepler aber doch nichts anderes, als durch seine Suche nach der Harmonie in der Welt diese zum Besseren wenden. Allerdings sieht er sich von allen Seiten missverstanden, so dass er im Sterben zu der Einsicht kommt: „Vergeblich – das wichtigste Wort am End, das man als Wahrheit tiefinnerst erkennt.“

Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt - Sven Hjörleifsson, Sandra Trattnigg © Thilo Beu
Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt – Sven Hjörleifsson, Sandra Trattnigg © Thilo Beu

Nüchtern betrachtet kommt die Oper damit zu dem Schluss, dass Kunst oder Wissenschaft auf der einen und Politik und Gesellschaft auf der anderen Seite zwei voneinander getrennte Sphären darstellen und Letztere der positiven Einflussnahme durch Erstere entzogen ist oder sich dieser verweigert. Propagiert wird diese eigentlich frustrierende, aber angesichts der Katastrophen von Nazidiktatur und Weltkrieg verständliche Einsicht auch musikalisch in quasi objektivierender Art und Weise. Denn passend zum Handlungsverlauf durchziehen diese Oper Formmodelle der so genannten Alten Musik bis hin zum direkten Melodiezitat, die – einmal gewählt  – vom Komponisten nur bedingt individuell aufgebrochen werden können. Auch die sprachliche Form des Librettos, das in Versen einen altertümlichen Sprachgestus simuliert, verweigert sich in ihrer Stilisierung einer allzu emotionalen Wirkung. Diese Tendenz findet sich auch in Hindemiths Musik zu dieser Oper, in der alles vermieden wird, was die direkte Klarheit seiner Tonsprache trüben könnte. Doch das „Vergeblich“ des Kepler, auf das die gesamte Opernhandlung zusteuert, ist nicht das letzte Wort dieses Werkes. Denn am Ende setzt Hindemith wie ein trotziges “Dennoch” den widrigen Zeitumständen eine Vision entgegen, wenn sich die Szenerie ins Himmlische weitet und alle Beteiligten nun als Planeten und Sterne die Idee der Weltenharmonie bekräftigen. Zum einen ist dies eine theatralisch und musikalisch beeindruckende Steigerung. Zum anderen ist dieses Festhalten an der Hoffnung spendenden Kraft des Utopischen das Einzige, das einen die widrigen Zeitenlaufe erst ertragen lässt. (Christoph Blitt)


 

Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt - Nikolai Galkin, Ensemble © Thilo Beu
Landestheater Linz / Die Harmonie der Welt – Nikolai Galkin, Ensemble © Thilo Beu

BioGRAFIEN

GERRIT PRIESSNITZ MUSIKALISCHE LEITUNG Der gebürtige Bonner leitet in der Spielzeit 2016/2017 an der Volksoper Wien zwei Opernpremieren, debütiert bei den Bamberger Symphonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie am Landestheater Linz und bei den Seefestspielen Mörbisch.

Der Volksoper Wien ist er bereits seit 2006 eng verbunden und hat dort insbesondere Mozart, Puccini und R. Strauss, aber auch Werke wie Albert Herring, Rusalka, Der Freischütz, Carmen, Henzes Wundertheater, Kreneks Kehraus um St. Stephan, die Uraufführung des Ballettabends Ein Reigen und Operette dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten in Musikverein und Konzerthaus.

Nach seinem Studium an der Salzburger Universität Mozarteum bei Prof. Dennis Russell Davies und Prof. Karl Kamper war er von 2001 bis 2006 Kapellmeister am Theater Erfurt. Gastspiele führten ihn mehrfach nach Japan (Bunka Kaikan Tokyo, Aichi Arts Center Nagoya), zum Bruckner Orchester Linz, nach Graz, Luzern, Bologna, Bari und zu namhaften deutschen Orchestern und Opernhäusern (Aalto Theater Essen, Münchner Rundfunkorchester, Nürnberger Symphoniker, Norddeutsche Philharmonie Rostock, Jenaer Philharmonie, Schlossfestspiele Schwerin, Theater Augsburg u. a.).

Im April 2013 dirigierte er an der Wiener Staatsoper die Premiere von Hans Werner Henzes Pollicino – einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist und der eine Wiedereinladung für Der Nussknacker folgte. An der Oper Köln stand er bereits bei Ariadne auf Naxos, Die Csárdásfürstin, Rigoletto, Die Fledermaus und The Turn of the Screw am Pult.

Gerrit Prießnitz arbeitete mit den führenden Sängern unserer Zeit wie Piotr Beczala, Linda Watson, Vesselina Kasarova, Kurt Rydl, Jennifer Larmore und Klaus Florian Vogt zusammen, CD- und DVD-Einspielungen liegen u.a. bei SONY Classical und Unitel vor.

Mit einer konzertanten Aufführung von Beethovens Fidelio debütierte er am Pult des Radio Filharmonisch Orkest 2014 im Concertgebouw Amsterdam, mit der Premiere von Offenbachs La Belle Hélène gab er zudem sein von der Presse euphorisch aufgenommenes Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, an der er anschließend auch Carmen dirigierte.

DIETRICH W. HILSDORF REGIEKONZEPTION UND INSZENIERUNG Dietrich W. Hilsdorf wurde in Frankfurt am Main zum Schauspieler ausgebildet. Seit 1978 ist er Regisseur und hat seitdem über 130 Inszenierungen (Schauspiel, Oper, Musical) erarbeitet, darunter auch mehrere zeitgenössische Werke. Am häufigsten aber führte er Regie bei Opern von Mozart und Verdi. Hilsdorfs Gelsenkirchener Mozart-Zyklus ist Legende. Die Reihe seiner Bonner Händel-Inszenierungen hat Kult-Status erlangt. Seine Auseinandersetzung mit Puccini an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg genießt Modellcharakter. Seine Verdi-Inszenierungen in Essen haben für das Musiktheater Maßstäbe gesetzt. Für die Regie von Die Liebe zu den drei Organen an der Oper Chemnitz wurde ihm 2007 der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie „Beste Opernregie“ verliehen.

Zu seinen Inszenierungen gehören u. a. die deutsche Erstaufführung von Eötvös’ Love And Other Demons (Chemnitz), Die Walküre, Lulu, Hercules, Les Contes d’Hoffmann (Essen), La traviata, Der fliegende Holländer (Köln), La Bohème, Der Wildschütz, Il trovatore (Chemnitz und Bonn), Brechts/Dessaus Deutsche Misere (Leipzig), Simon Boccanegra (Wiesbaden), My Fair Lady (Köln), Nabucco (Leipzig) und I masnadieri (Essen). An der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg wird er demnächst mit einer Inszenierung von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen starten.

HERMANN SCHNEIDER INSEZNIERUNG Hermann Schneider wurde 1962 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaften in Tübingen und München und schloss diese Studien 1987 mit dem Magister Artium ab.
Bereits während seines Studiums assistierte Hermann Schneider sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater an verschiedenen deutschen Theatern. Von 1987 bis 1991 war er als Regieassistent und Spielleiter am Stadttheater Aachen engagiert und debütierte dort 1990 als Opernregisseur. Seither hat er über 60 Inszenierungen im Musiktheater und Schauspiel an zahlreichen deutschen Theatern sowie in Wien, Frankreich und London erarbeitet. Seine letzte Regie an der Opera Côte d’Azur in Nizza, Benjamin Brittens Death in Venice, wird 2018 am Landestheater Linz als Koproduktion zu sehen sein.

 Von 1993 bis 1995 war er Chefdramaturg, Regisseur und dann Intendant am Theater Eisenach, ab 1996 bis 2001 Leiter des Studios der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Von 2004 bis Dezember 2015 war Schneider Intendant des Mainfranken Theaters Würzburg.
Hermann Schneider fungiert in Gremien des Deutschen Bühnenvereins. Seit 2011 ist er Mitglied der Chambre professionelles des directions de l’opera (CPDO) in Paris, der französischen Intendantengruppe. Außerdem arbeitet er regelmäßig in Montréal in beratender Funktion mit internationalem Opernnachwuchs.
Von 1990 bis 2001 hatte Hermann Schneider Lehraufträge an den Musikhochschulen Köln/Aachen sowie Düsseldorf inne. 2001 wurde er als Professor und Leiter der Opernschule an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar berufen.

Neben der Theaterarbeit und dem Unterricht arbeitet Hermann Schneider als Autor, insbesondere von Libretti, und veröffentlicht mit namhaften Komponisten wie Jörg Herchet, Michael Obst, Anton Plate, Klaus Schulze und Gerhard Stäbler. Ab der Spielzeit 2016/2017 ist Hermann Schneider Intendant des Landestheaters Linz.

DIETER RICHTER BÜHNE Dieter Richter studierte Bühnen- und Kostümbild an der Akademie für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Danach erhielt er sein erstes Engagement an der Oper Köln als Assistent bei Produktionen von Harry Kupfer und Willy Decker. Erste eigene Bühnenbilder entwarf er ab 1990 für die Opern- und Schauspielhäuser in Köln, Bonn und Innsbruck. Folgeengagements und Gastspiele führten ihn an zahlreiche Opern- und Schauspielhäuser, u. a. ans Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Komische Oper Berlin und die Deutsche Oper Berlin, an das Schauspiel und die Oper Bonn, das Staatstheater Wiesbaden, das Sydney Opera House, die Oper Frankfurt und die Deutsche Oper am Rhein (The Rake’s Progress). Häufig arbeitet er mit Dietrich W. Hilsdorf zusammen, u. a. bei Idomeneo, Nathan der Weise, Jephta und Il trovatore, Ariadne auf Naxos, Die Entführung aus dem Serail, Jen?fa und das Deutsche Miserere von Dessau/Brecht. Am Aalto-Musiktheater Essen schuf er für Dietrich W. Hilsdorf u. a. die Bühnenräume zu Die Walküre, Luisa Miller, Orpheus in der Unterwelt, Semele und Hercules sowie für Stefan Herheim zu I puritani. Dieter Richter erhielt bei Kritiker-Umfragen zahlreiche Nominierungen als bester Bühnenbildner, u. a. für L’incoronazione di Poppea an der Oper Köln und für Rusalka an der Staatsoper Hannover. Mit Die Harmonie der Welt stellt er sich nun auch am Landestheater Linz vor.

RENATE SCHMITZER KOSTÜME Renate Schmitzer wurde in Nürnberg geboren. Studium Kostümgestaltung in Köln, danach feste Engagements in Köln Dortmund und Ulm. Freiberufliche Arbeiten für die Bereiche Oper, Schauspiel, Ballett und Musical. Unter anderem Jekyll und Hyde, West Side Story für Bbpromotion. Verschiedene Opern und Musicals in Köln, Basel, Berlin, Bremen, Catania, Frankfurt, Ferrara, Hamburg, Karlsruhe, Düsseldorf, Kopenhagen, München, Paris, London, Salzburg, Antwerpen, Wien, Zürich.

Premiere Samstag, 8. April 2017, 19.30 Uhr im Musiktheater Volksgarten, weitere Vorstellungen 11.4.2017, 24.4.2017, 10.5.2017, 23.5.2017, 2.6.2017, PMLthLi

 

 

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