Mainz, Staatstheater Mainz, 9. SINFONIEKONZERT, 29./30.06.2012

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter
Staatstheater Mainz © Andreas Etter

9. SINFONIEKONZERT

Carl Nielsen
Helios. Ouvertüre für Orchester op. 17

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Klavier Anna Vinnitskaya
Dirigent Hermann Bäumer

Ikonen für das nationale Selbstbewusstsein, Visitenkarten im europäischen Wettbewerb: Als nordische Pendants zum deutschen Beethoven sorgen bis heute Carl Nielsen und Jean Sibelius für die musikalische Identifikation. Carl Nielsen, der bedeutendste Komponist Dänemarks, erwies mit seiner Helios-Ouvertüre allerdings nicht dem Zentralgestirn über seiner skandinavischen Heimat die Reverenz, vielmehr hat ihn das besondere Leuchten der griechischen Kapitale Athen zu seiner klangvollen Sonnenanbetung inspiriert. Gott Helios führt in diesen zehn Minuten, die Nielsens meistgespielte sind, seinen Feuerwagen aus dem Dunkel ins Licht und wieder hinab in die Nacht
Das musikalische Zentralgestirn Finnlands heißt nach wie vor: Jean Sibelius. Wenn man die fünf wuchtigen, freistehenden Schläge im Sforzato hört, die den Schlussakkord seiner 5. Sinfonie vorbereiten, bekommt man einen Fingerzeig  auf den Anlass für dieses Werk. Die Sinfonie komponierte er nämlich zu seinem eigenen 50. Geburtstag, ein Schlag gilt demnach jedem Jahrzehnt. Dieser runde Geburtstag des Jahres 1915 wurde in Finnland zum Nationalfeiertag erklärt – kann es eine größere Ehre geben für einen lebenden Komponisten?

29. und 30. Juni 2012, 20 Uhr, Großes Haus

Auftakt! Einführung zum Konzert, 19 Uhr, Foyer Großes Haus

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

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