Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM – Britten, 12.05.2017

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter
Staatstheater Mainz © Andreas Etter

A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM von Benjamin Britten

Premiere 12. Mai um 19.30 Uhr, Weitere Spieltermine: 15., 23. und 27.5. sowie 2.6.2017

Mitten hinein in den Zauberwald lässt Benjamin Britten seine vier jungen Liebenden stolpern, mitten hinein in die Welt des streitenden Elfenherrscherpaares Oberon und Titania. Sein Sommernachtstraum, der – klug gekürzt – Shakespeares Dramaturgie mit dessen eigenen Worten folgt, findet für die verschiedenen Sphären der allseits bekannten Handlung berückende musikalische Formen: Die Elfenwelt mit Kinderstimmen, hohem Koloratursopran und Countertenor scheint entrückt und zauberhaft, ebenso wie die schwebenden Flageolett-Töne und Glissandi im Orchester. Im größten Gegensatz dazu stehen die Handwerker, deren Musik von tiefen Holzbläsern und humoristischen Elementen geprägt ist. Mittendrin Helena, Hermia, Lysander und Demetrius – mit Sopran, Mezzosopran, Tenor und Bariton quasi Prototypen „liebender“ Stimmen.

Wie so oft betreibt Britten ein augenzwinkerndes Spiel mit Traditionen: Ganz schnell ist man da bei den Liebeswirren in Mozarts Così fan tutte. Nach Purcells The Fairy Queen – auf die sich Britten als „Orpheus Brittanicus“ des 20. Jahrhunderts auch bezieht – setzen wir uns weiter mit Shakespeares Liebeskomödie auseinander, diesmal in ,reiner‘ Operngestalt.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung:, Niklaus Helbling, Ausstattung: Sabine Kohlstedt,, Video: Philipp Haupt, Dramaturgie: Ina Karr

Mit:  Oberon, König der Elfen: Alin Deleanu, Tytania, Königin der Elfen: Marie-Christine Haase, Puck: Antonia Labs, Theseus, Herzog von Athen: Ks. Hans-Otto Weiß, Hippolyta, Königin der Amazonen: Catherine Garrido, Lysander: Tansel Akzeybek (12.5./2.6.) / Steven Ebel, Demetrius: Brett Carter, Hermia: Linda Sommerhage, Helena: Dorin Rahardja, Bottom, ein Weber: Derrick Ballard, Quince, ein Zimmermann: Stephan Bootz, Flute, ein Bälgeflicker: Johannes Mayer, Snug, ein Schreiner: Georg Lickleder, Snout, ein Spengler:Scott Ingham, Starveling, ein Schneider: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble), Cobweb, Peaseblossom, Mustardseed, Moth: Solisten, des Mainzer Domchors, Mitglieder des Mainzer Domchors sowie des Mädchenchors am Dom und St. Quintin, Philharmonisches Staatsorchester Mainz.

Premiere 12. Mai um 19.30 Uhr, Weitere Spieltermine: 15., 23. und 27.5. sowie 2.6.2017

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