Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA von Cavalli, 20.06.2016

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter
Staatstheater Mainz © Andreas Etter

VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA
von Francesco Cavalli
Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli

Alfonso, König von Aragon, will Granada von den Mauren zurückerobern und belagert den Felsen von Gibraltar, auf dem die Festung der Königin Zelemina steht. Allerdings ist der König mehr an Astrologie als an Kriegsführung interessiert und überlässt es dem jungen General Delio, die Auseinandersetzungen zu führen – der wiederum ein geheimes Liebesverhältnis mit der verfeindeten Königin pflegt. Auch Alfonsos Frau Veremonda glaubt nicht an den Erfolg der Kriegsstrategie und schart eine Gruppe mutiger Frauen um sich, die als die „neuen Amazonen“ den lange währenden Krieg beenden und Gibraltar selbst erobern wollen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte sich Venedig zu einem Zentrum der jungen Gattung Oper entwickelt, nicht zuletzt durch die Eröffnung eines öffentlichen Opernhauses. Francesco Cavalli, der seine Oper Veremonda, l’Amazzone d’Aragona in der Lagunenstadt geschrieben hatte, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Komponisten dieser frühvenezianischen Oper.

In Veremonda verbinden sich kunstvoll gestrickte Intrigen und Liebesverwirrungen, die Cavalli in eine von ausdrucksstarken Rezitativen, facettenreichen Arien und ungewöhnlich vielen Ensembles durchdrungene Musik fasst. Doch hinter dieser verschlungenen, oft mit Komik vermengten Handlung machen Themen wie Glaube, Konvertierung, Eroberung und Verrat in der Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident das Werk gerade heute wieder brisant und aktuell.

Musikalische Leitung: Gabriel Garrido, Andrés Locatelli; Inszenierung: Amélie Niermeyer,  Bühne: Stefanie Seitz; Kostüme: Kirsten Dephoff
Dramaturgie: Tina Hartmann, Ina Karr
Il Crepuscolo / Zeriffo: Johannes Mayer
Il Sole / Alfonso Re: Alin Deleanu
Zelemina: Alexandra Samouilidou
Veremonda: Dorin Rahardja
Vespina: Geneviève King
Sergente Maggiore / Furore: Leandro Bermudez LaFont, Vendetta: Miriam Gadatsch (Junges Ensemble),  Amore: Ruth Katharina Peeck (Junges Ensemble), Zaide Nutrice: Frances Pappas, Delio: Lawrence Zazzo, Don Buscone: Ralf Simon, Giacutte: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble), Roldano: Stefan Sevenich, Concerto Köln, Statisterie der Schwetzinger Festspiele, Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen

Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli 2016

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

 

Leave a comment