Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN, 14.02.2014

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel
Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Die Liebe zu drei Orangen von Sergei Prokofjew

Premiere 14. Februar, 19.30 Uhr,  Weitere  Vorstellungen: 16. Februar 8., 15. und 30. März 2014

Ein trauriger Prinz, ein lustiger Diener, der ihn wieder zum Lachen bringt, drei Prinzessinnen, die Orangen entsteigen, eine furchtbare Köchin, die drohend ihren Kochlöffel schwingt und noch viele andere, teilweise der Commedia dell’arte entnommene Figuren bevölkern die märchenhafte Geschichte von der Liebe zu drei Orangen. Und immer wieder greift als groteske Rahmenhandlung das interne Publikum aus Tragikern, Komikern, Sonderlingen und Hohlköpfen in den Ablauf ein, um über das Spiel und das Wesen des Theaters zu diskutieren.
 
Sergei Prokofjews Oper basiert auf Carlo Gozzis gleichnamigem Märchenspiel aus dem 18. Jahrhundert, das der Avantgarde-Regisseur Wsewolod Meyerhold um 1914 adaptierte. Sowohl Gozzi als auch Meyerhold und Prokofjew zielten auf ein nicht-realistisches Theater, eine Renaissance der Opera buffa aus dem Geist schneller Rhythmen und vibrierender Spontaneität. Prokofjew komponierte ein vokales wie instrumentales Meisterwerk, das eine ungeheure Bandbreite an stimmlichen Farben und Situationen bietet.
 
Musikalische Leitung: Dan Ettinger- Inszenierung: Cordula Däuper- Bühne: Ralph Zeger- Puppenbau: Michael Pietsch – Kostüme: Sophie du Vinage – Dramaturgie: Anselm Dalferth – Chor: Tilman Michael
 
Mit: Tamara Banješevi / Eunju Kwon (Ninetta), Gudrun Hermanns / Brigitte Rackowitz (Linetta), Juliane Herrmann / Sibylle Vogel (Nicoletta), Evelyn Krahe / Edna Prochnik (Prinzessin Clarice), Anne-Theresa Møller / Marie-Belle Sandis (Smeraldina), Ludmila Slepneva / Heike Wessels (Fata Morgana / Zauberin);  Michail Agafonov / Uwe Eikötter / Benedikt Nawrath (Truffaldino), Bryan Boyce / Magnus Piontek (Farfarello), Szabolcs Brickner / Juhan Tralla (Der Prinz), Gimoon Cho / Jun-Ho Lee (Der Zeremonienmeister), Nikola Diskic / Lars Moller (Pantalone), John In Eichen / Sung Ha / Sebastian Pilgrim (Der Kreuz-König / Die Köchin), Thomas Jesatko / Karsten Mewes (Leander), Michael Pietsch (Puppenspieler), Magnus Piontek / Bartosz Urbanowicz (Der Zauberer Celio / Der Herold)
 
 
—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

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