Mannheim, Nationaltheater Mannhein, ROBERTO RIZZI BRIGNOLI – GMD ab 2023/24, IOCO Aktuell, 26.09.2022

Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli - kommender GMD © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli - kommender GMD © Christian Kleiner

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner
NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner

Roberto Rizzi Brignoli  – Generalmusikdirektor Nationaltheater Mannheim – ab 2023/24

von Uschi Reifenberg

Der italienische Dirigent Roberto Rizzi Brignoli wird zur Spielzeit 2023.24 neuer Generalmusikdirektor (GMD) am Nationaltheater Mannheim. Rizzi Brignoli ist Nachfolger von Alexander Soddy. Soddy hat das Nationaltheater als GMD bereits am Ende der Spielzeit 2021/22 verlassen; als Chefdirigent leitete er in der Spielzeit 2022/23 Konzerte der Musikalischen Akademie.

Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli - kommender GMD © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli – kommender GMD © Christian Kleiner

Roberto Rizzi Brignoli, aktuell noch Generalmusikdirektor am Teatro Municipal de Santiago de Chile sowie des Santiago Philharmonic Orchestra, ist in Mannheim kein Unbekannter. In der Spielzeit 2019.20 dirigierte er die Neuproduktion von Verdis Der Troubadour und in der vergangenen Spielzeit hatte er die musikalische Leitung in der Neuproduktion von Carl Maria von Webers Der Freischütz inne. Außerdem dirigierte er ein Konzert mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters mit Werken von Schubert und Beethoven.

Der kommende Generalmusikdirektor Roberto Rizzi Brignoli zu seinem Engagement am Nationaltheater Mannheim: »Friedrich Schiller hat gesagt, man solle für die Träume seiner Jugend Achtung tragen. Ich hatte bereits während meiner Jugendjahre am Teatro alla Scala den Traum, meinen ganz persönlichen Klang auf höchstem Niveau entwickeln zu können. In Mannheim bekomme ich jetzt die Möglichkeit, diesen Traum zu verwirklichen. Das Nationaltheater blickt auf eine sehr wichtige Geschichte zurück und ich sehe es als eine große Verantwortung, das ausgezeichnete Niveau dieses Theaters nicht nur zu halten, sondern möglichst noch zu steigern. Ich sehe den Aufgaben in Mannheim mit großer Vorfreude entgegen.«

Opernintendant Albrecht Puhlmann: »Nach seinen erfolgreichen Neueinstudierungen von Verdis ›Troubadour‹ und Webers ›Der Freischütz‹ sowie einem Akademiekonzert, war es keine Frage, dass Roberto Rizzi Brignoli nach den produktiven Jahren von Alexander Soddy als GMD ganz eigene künstlerische Akzente und Schwerpunkte setzen wird. Gerade für die Profilbildung der Oper am Nationaltheater Mannheim mit den Herausforderungen, die eine Sanierungszeit mit sich bringt, wird die musikalische Autorität von Roberto Rizzi Brignoli eminent wichtig sein.«

Fritjof von Gagern, 1. Vorsitzender der Musikalischen Akademie: »Die Musikalische Akademie des Nationaltheaterorchesters freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Roberto. Seine Energie und die bedingungslose Hingabe an die Musik haben uns in Oper und Konzert ungeheuer beeindruckt. Mit seinem ›italienischen Blick‹ ist er die perfekte Fortführung der Ära Soddy – auf zu neuen Ufern!«

Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli - kommender GMD, Mitte, hier mit Albrecht Pulmann und Fritjof von Gagern © Christian Kleiner
Nationaltheater Mannheim / Roberto Rizzi Brignoli – kommender GMD, Mitte, hier mit Albrecht Pulmann, l,  und Fritjof von Gagern © Christian Kleiner

International bekannt wurde Rizzi Brignoli durch die zwei erfolgreichen Produktionen von Donizettis Lucrezia Borgia und Cileas Adriana Lecouvreur an der Mailänder Scala in der Spielzeit 1997.98. Am Teatro alla Scala war er bis 2002 »Responsabile dei Servizi Musicali« und arbeitete schließlich mit Riccardo Muti zusammen; dessen Wertschätzung dazu führte, dass er an der Scala auch Otello, La Traviata, Rigoletto, I due Foscari, L’Elisir d’Amore und La Fille du Régiment dirigierte.

Als Experte des italienischen und französischen Opernrepertoires gastierte Rizzi Brignoli an renommierten Häusern und Festivals weltweit: der Semperoper Dresden, den Staatsopern in Hamburg und Stuttgart, der Oper Frankfurt, dem Bolschoi-Theater in Moskau, den Teatro dell’Opera di Roma, Teatro La Fenice Venedig, Teatro Comunale Florenz, Teatro Carlo Felice Genua, Teatro Real de Madrid, die Bilbao Opera, Opéra de Lille, Opéra de Marseille, das Grand Théâtre de Luxembourg, die Concertgebouw Amsterdam, das Théâtre Royal de La Monnaie Brüssel, Grand Théâtre de Genève, die Royal Opera House Muscat, Florida Opera, Nikikai Opera Tokyo sowie das Chorégies d’Orange, dem Festival Puccini Torre del Lago, das Rossini Opera Festival in Pesaro und das Sferisterio Opera Festival in Macerata. 2010 gab Roberto Rizzi Brignoli an der Metropolitan Opera New York sein gefeiertes Debüt mit La Bohème.

Rizzi Brignoli, der sein Klavierstudium am Mailänder Konservatorium G. Verdi absolvierte, an dem er auch Komposition und Orchesterleitung studierte, ist auch im Konzertbereich ein gefragter Interpret. Sein Repertoire beinhaltet symphonische Werke der Klassik, Romantik und der Moderne. In der Vergangenheit arbeitete er mit Klangkörpern wie dem Orchestra dell’Arena di Verona, Orchestra Sinfonica del Teatro dell’Opera di Roma, Orchestra of Teatro Carlo Felice in Genua, Orchestra dei Pomeriggi Musicali in Mailand, I Cameristi della Scala, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Opéra de Lyon, Orchestre National de Lille, Orchestre National de France, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Tokyo Philharmonic Orchestra, Göteborg Symfoniker und den Limburger Symphonikern.

Der italienische Dirigent Roberto Rizzi Brignoli wird zur Spielzeit 2023.24 neuer Generalmusikdirektor (GMD) am Nationaltheater Mannheim. Rizzi Brignoli tritt damit die Nachfolge von Alexander Soddy an, der bereits am Ende der Spielzeit 2021.22 als GMD aufgehört hatte, sein Mannheimer Engagement aber noch als Chefdirigent der Akademiekonzerte in der Spielzeit 2022.23 fortführt.

Roberto Rizzi Brignoli, aktuell noch Generalmusikdirektor am Teatro Municipal de Santiago de Chile sowie des Santiago Philharmonic Orchestra, ist in Mannheim kein Unbekannter. In der Spielzeit 2019.20 dirigierte er die Neuproduktion von Verdis Der Troubadour und in der vergangenen Spielzeit hatte er die musikalische Leitung in der Neuproduktion von Carl Maria von Webers Der Freischütz inne. Außerdem dirigierte er ein Konzert mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters mit Werken von Schubert und Beethoven.

Das sagt der kommende Generalmusikdirektor am Nationaltheater Roberto Rizzi Brignoli zu seinem Engagement in Mannheim: »Friedrich Schiller hat gesagt, man solle für die Träume seiner Jugend Achtung tragen. Ich hatte bereits während meiner Jugendjahre am Teatro alla Scala den Traum, meinen ganz persönlichen Klang auf höchstem Niveau entwickeln zu können. In Mannheim bekomme ich jetzt die Möglichkeit, diesen Traum zu verwirklichen. Das Nationaltheater blickt auf eine sehr wichtige Geschichte zurück und ich sehe es als eine große Verantwortung, das ausgezeichnete Niveau dieses Theaters nicht nur zu halten, sondern möglichst noch zu steigern. Ich sehe den Aufgaben in Mannheim mit großer Vorfreude entgegen.«

Opernintendant Albrecht Puhlmann: »Nach seinen erfolgreichen Neueinstudierungen von Verdis Troubadour und Webers Der Freischütz sowie einem Akademiekonzert, war es keine Frage, dass Roberto Rizzi Brignoli nach den produktiven Jahren von Alexander Soddy als GMD ganz eigene künstlerische Akzente und Schwerpunkte setzen wird. Gerade für die Profilbildung der Oper am Nationaltheater Mannheim mit den Herausforderungen, die eine Sanierungszeit mit sich bringt, wird die musikalische Autorität von Roberto Rizzi Brignoli eminent wichtig sein.«

Fritjof von Gagern, 1. Vorsitzender der Musikalischen Akademie: »Die Musikalische Akademie des Nationaltheaterorchesters freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Roberto. Seine Energie und die bedingungslose Hingabe an die Musik haben uns in Oper und Konzert ungeheuer beeindruckt. Mit seinem ›italienischen Blick‹ ist er die perfekte Fortführung der Ära Soddy – auf zu neuen Ufern!«

International bekannt wurde Rizzi Brignoli durch die zwei erfolgreichen Produktionen von Donizettis Lucrezia Borgia und Cileas Adriana Lecouvreur an der Mailänder Scala in der Spielzeit 1997.98. Am Teatro alla Scala war er bis 2002 »Responsabile dei Servizi Musicali« und arbeitete schließlich mit Riccardo Muti zusammen, dessen Wertschätzung dazu führte, dass er an der Scala auch Otello, La Traviata, Rigoletto, I due Foscari, L’Elisir d’Amore und La Fille du Régiment dirigierte.

Als Experte des italienischen und französischen Opernrepertoires gastierte er seitdem an renommierten Häusern und Festivals weltweit, darunter die Semperoper Dresden, die Staatsopern in Hamburg und Stuttgart, die Oper Frankfurt, das Bolschoi-Theater in Moskau, das Teatro dell’Opera di Roma, Teatro La Fenice in Venedig, Teatro Comunale in Florenz, Teatro Carlo Felice in Genua, Teatro Real de Madrid, die Bilbao Opera, Opéra de Lille, Opéra de Marseille, das Grand Théâtre de Luxembourg, die Concertgebouw Amsterdam, das Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel, Grand Théâtre de Genève, die Royal Opera House Muscat, Florida Opera, Nikikai Opera in Tokyo sowie das Chorégies d’Orange, das Festival Puccini Torre del Lago, das Rossini Opera Festival, Pesaro und das Sferisterio Opera Festival in Macerata. 2010 gab Roberto Rizzi Brignoli an der Metropolitan Opera, New York sein gefeiertes Debüt mit La Bohème.

Rizzi Brignoli, der sein Klavierstudium am Mailänder Konservatorium G. Verdi absolvierte, an dem er des Weiteren Komposition und Orchesterleitung studierte, ist auch im Konzertbereich ein gefragter Interpret. Sein Repertoire beinhaltet symphonische Werke der Klassik, Romantik und der Moderne. In der Vergangenheit arbeitete er mit Klangkörpern wie dem Orchestra dell’Arena di Verona, Orchestra Sinfonica del Teatro dell’Opera di Roma, Orchestra of Teatro Carlo Felice  Genua, Orchestra dei Pomeriggi Musicali Mailand, I Cameristi della Scala, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Opéra de Lyon, Orchestre National de Lille, Orchestre National de France, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Tokyo Philharmonic Orchestra, Göteborg Symfoniker und den Limburger Symphonikern.

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