Münster, Theater Münster, Premiere: HÄNSEL UND GRETEL, 17.10.2015

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Theater Münster

Premiere: HÄNSEL UND GRETEL

Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Libretto: Adelheid Wette nach dem gleichnamigen Volksmärchen

Premiere: Samstag, 17. Oktober2015, 19.30 Uhr Großes Haus des Theaters Münster

Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Lisa Wedekind, Adrian Xhema, Antje Bitterlich, Youn-Seong Shim, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster
Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Lisa Wedekind, Adrian Xhema, Antje Bitterlich, Youn-Seong Shim, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster

Ein Elternhaus, in dem Elend herrscht, gebiert in der Phantasie von Kindern oft Ungeheuer. In HÄNSEL UND GRETEL ist das Motiv der zunächst Süßigkeiten verhei-ßenden, dann jedoch immer bedrohlicher werdenden Hexe in der Notsituation der Geschwister begründet. Denn ihr Zuhause ist mit Angst besetzt, es ist kein Wohlfühlort. Sie würden so gerne fröhliche Kinder sein – das zeigt die anfängliche, ausgelassene Spielszene der beiden – aber das Gespenst der materiellen Notgreift immer wieder nach ihrer Existenz.

Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Adrian Xhema, Antje Bitterlich, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster
Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Adrian Xhema, Antje Bitterlich, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster

Die Librettistin Adelheid Wette deutet Motive der Märchenvorlage um. In ihrem Text gibt es keine böse Stiefmutter, sondern eine normale Hausfrau, die aus Müdigkeit und Verzweiflung in ungerechten Zorn gerät, die Kinder bestrafen will, dabei den Topf mit der kostbaren Milch zerbricht, und die Geschwister deshalb in den Wald zum Beerensammeln schickt. Doch verirren sie sich und müssen das Hexenaben-teuer bestehen.

In der Oper werden die Kinder dabei von Schutzengeln begleitet. Aber trotz dieses Trostes bleibt es auch im Musiktheater ein Märchen, das „von zwei Geschwistern erzählt, die sich gegenseitig retten, weil sie sich zusammentun“ (Bruno Bettelheim). Der musikalische Reiz von Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL liegt in der Verbindung von Wagner-Stil und volksliedhafter Simplizität. Nach der überaus erfolgreichen Uraufführung 1893 in Weimar ging die Oper schon bald um die ganze Welt.

Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Gregor Dalal, Boris Leisenheimer, Lisa Wedekind, Adrian Xhema, Sara Rossi Daldoss, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster
Theater Münster / HÄNSEL UND GRETEL- Gregor Dalal, Boris Leisenheimer, Lisa Wedekind, Adrian Xhema, Sara Rossi Daldoss, Opernchor, Extrachor © Oliver Berg, Theater Münster

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Inszenierung: Andreas Beuermann
Bühnenbild&Kostüme: Christian Floeren
Dramaturgie:Jens Ponath

BESETZUNG:
Eva Buchmüller (Gretel), Judith Gennrich/ Lisa Wedekind (Hänsel), Suzanne McLeod (Gertrud), Gregor Dalal (Peter), Boris Leisenheimer (Knusperhexe), Katarzyna Grabosz (Sandmännchen, Taumännchen). Kinderchor der Westfälischen Schule für Musik und Theaterkinderchor Pauli-num(Leitung: Rita Stork-Herbst und Jörg von Wensierski)

Weitere Vorstellungen:
Sa17.10.19.30
Fr23.10.19.30
Di03.11.19.30
Do05.11.19.30
So08.11.19.00
Sa14.11.19.30
Fr27.11.19.30
So06.12.15.00
So06.12.19.00
So27.12.15.00
So27.12.19.00
Di26.01.19.30
Mi03.02.19.30
So07.02.15.00
Do17.03.19.30

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