Münster, Theater Münster, Premiere RONJA RÄUBERTOCHTER von Astrid Lindgren, 27.11.2016

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk
Theater Münster © Rüdiger Wölk

 

RONJA RÄUBERTOCHTER von Astrid Lindgren
Familienstück für alle ab 6 Jahren/ab 1. Klasse

Premiere: Sonntag, 27. November 2016, 15.00 Uhr, weitere Vorstellungen 29.11.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 30.11.2016 11. Uhr, 1.12.2016 11.oo Uhr, 2.112.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 4.12.2016 11.00 Uhr und 13.00 Uhr, 5.12.2016 11.00 Uhr, 6.12.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 7.12.2016 11.00 Uhr, 11.12.2016 11.00 Uhr, ….

»In der Nacht als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge, ja es war eine Gewitternacht, dass sich selbst die Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken in ihre Höhlen und Schlupfwinkel verkrochen. Nur die wilden Druden liebten Gewitter mehr als jedes andere Wetter und flogen mit Geheul und Gekreisch um die Räuberburg auf dem Mattisberg.«

Bei Ronjas Geburt hatte ein Blitzschlag die Burg gespalten und einen tiefen Abgrund hinterlassen. Die Borkaräuber haben sich uneingeladen und unerwünscht in den abgespaltenen Gebäudeteil der Mattisburg eingenistet und nennen sie seither Borkafeste. Konkurrenten waren die beiden Räuberhauptmänner schon immer. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass beide Vater geworden sind. Ronja ist die Tochter von Mattis und Birk der Sohn von Borka.

Bald wird es Ronja auf der Mattisburg zu langweilig und sie erkundet alleine den Mattiswald mit seinen geheimnisvollen Wesen wie den Graugnomen, Rumpelwichten und Wilddruden. Aber auch die Borkabande treibt sich dort herum. Eines Tages trifft Ronja auf Birk. Als die Eltern erfahren, dass die beiden Freundschaft geschlossen haben, verbieten sie den Kindern sich zu sehen. Erst als es Mattis gelingt, Borkas Sohn gefangen zu nehmen spitzt sich die Situation gefährlich zu. Ronja kommt auf eine ungeheuerliche Idee, die sie um ein Haar die Liebe ihres Vaters kostet. Sie begibt sich freiwillig in die Hände Borkas. Ronja und Birk ziehen schließlich aus den zerstrittenen Elternhäusern gemeinsam in die Bärenhöhle im Wald.

Die beiden schroffen und ruppigen Väter vermissen Ihre Kinder so sehr, dass sie einwilligen, miteinander zu reden. Die Freundschaft zwischen Ronja und Birk erinnert an Romeo und Julia. Doch anders als für die Liebenden in Shakespeares Tragödie gibt es in Astrid Lindgrens Kinderbuch mit dem Sprung über den Höllenschlund ein Happy End.

Inszenierung: Thomas Hollaender, Bühne und Kostüme: Janina Mendroch
Musik: Markus Reyhani, Dramaturgie: Julia Dina Heße, Theaterpädagogik: Angelika Schlaghecken

Mitwirkende: Linn Sanders (Ronja), Carola von Seckendorff (Undis), Carolin Wirth (Lovis), Mark Oliver Bögel (Borka), Frank-Peter Dettmann (Glatzenper), Benedikt Thönes (Birk), Bálint Tóth (Kleinklipp), Helge Tramsen (Mattis)

Thomas Hollaender absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und debütierte am Schillertheater in einem Stück von und mit Peter Ustinov in der Regie von Kurt Hübner. Er spielte u.a. in der Deutschen Oper Berlin, in der Neuköllner Oper und im Viktoria Theater in Oslo. Vier Jahre lang leitete er ein Off-Theater in Berlin und begann seine Arbeit als Regisseur (unter anderem bei der Uraufführung von „Tätowierung“ von Dea Loher). Seine erste Inszenierung für Kinder realisierte er am Kindertheater Cottbus. Es folgten weitere Inszenierungen für Kinder in Münster, Mannheim, Mainz und Osnabrück. Thomas Hollaender lebt in Berlin und arbeitet dort als Sprecher für Museen, Hörfunk und Fernsehen. Dem Münsteraner Publikum ist Thomas Hollaender bereits bekannt durch seine Inszenierung FLIEGEN LERNEN für Kinder ab 10 Jahren in der Spielzeit 2014/15 sowie dem Familienstück Pünktchen und Anton aus der letzten Spielzeit 2015/16.

Janina Mendroch begann 1985 ihr Bühnenbildstudium bei Karl Kneidel an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und wechselte 1987 in die Bühnenbildklasse von Achim Freyer an der UdK Berlin. Sie assistierte bei Karl-Ernst Hermann, Achim Freyer, Maria-Elenar Amos am Burgtheater Wien, der Opera Nationale de la Monnaie Brüssel, der Staatsoper Hamburg und der Volksoper Wien. Seit 1992 ist Janina Mendroch als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater tätig, beispielsweise an der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz Berlin, am Nationaltheater Mannheim, Theater Bremen, Theater Basel, Staatstheater Mainz – u.a. in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Gil Mehmert, Marlon Metzen und Matthias Messmer. Dem Münsterschen Publikum ist Janina Mendroch bereits bekannt durch ihre Ausstattung zu FLIEGEN LERNEN für Kinder ab 10 Jahren in der Spielzeit 2014/15 sowie dem Familienstück Pünktchen und Anton aus der letzten Spielzeit 2015/16.

Markus Reyhani schreibt und produziert Musik. Seit seinem Musikstudium in Köln hat er für über einhundert Bühnenwerke die Musik komponiert und Liedtexte geschrieben. Darunter waren Projekte für Schauspiel, Tanztheater und die Junge Oper. Er arbeitete u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Schauspiel Frankfurt, das Nationaltheater Mannheim, dem Schauspiel Zürich und dem WDR (Sendung mit der Maus). Im Oktober 2011 wurde das Album für Kinder Rubys Wintergarten veröffentlicht, im September 2013 folgte das Album Ein Guter Tag. Am Theater Münster war seine Musik bereits in verschiedenen Produktionen zu hören: AN DER ARCHE UM ACHT (2012/13), PETER UND DER WOLF (2013/14), FLIEGEN LERNEN (2014/15) sowie dem Familienstück Pünktchen und Anton aus der letzten Spielzeit 2015/16.

Probenbesuch für PädagogInnen:

Wir laden PädagogInnen am Donnnerstag, 24. November, 19.00 Uhr ein, sich zur Vorbereitung auf den Gruppenbesuch Ronja Räubertochter die zweite Hauptprobe anzuschauen. Die Teilnahme ist gratis, aber nur mit vorheriger Anmeldung möglich unter Email: jungestheater@stadt-muenster.de

Premiere: Sonntag, 27. November 2016, 15.00 Uhr, weitere Vorstellungen 29.11.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 30.11.2016 11. Uhr, 1.12.2016 11.oo Uhr, 2.112.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 4.12.2016 11.00 Uhr und 13.00 Uhr, 5.12.2016 11.00 Uhr, 6.12.2016 9.30 Uhr und 11.30 Uhr, 7.12.2016 11.00 Uhr, 11.12.2016 11.00 Uhr, ….

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