New York, Metropolitan Opera, Fabio Luisi rumpelt nach New York, Teil 3, IOCO Aktuell, 16.10.2011


Aktuell

Metropolitan Opera

Der unaufhaltsame Aufstieg des Fabio Luisi

Wien: Lothar Zagrosek  läßt Fabio Luisi  schnell vergessen

Am 17.9.2011 berichtete IOCO über den Sturz des Chefdirigenten der Metropolitan Opera,  James Levine, und wie Fabio Luisi Musiktheater verprellt, siehe IOCO-link.

City Opera, New York, neben der MET gelegen © IOCO
City Opera, New York, neben der MET gelegen © IOCO
Metropolitan Opera, New York © IOCO
Metropolitan Opera, New York © IOCO

Die Wiener Symphoniker mußten durch Absagen ihres Chefdirigenten Fabio Luisi kurzfristig umdisponieren. Drei für den 12. – 14. Oktober 2011 im Wiener Musikverein  geplante  Konzerte, ein Mahler-Zyklus, waren betroffen. Lothar Zagrosek sprang kurzfristig ein. Auf der Webseite der Wiener Symphoniker ist zu lesen:  “Wir danken M° Lothar Zagrosek, dass er sich kurzfristig bereit erklärt hat, die Konzerte mit unverändertem Programm an Stelle des ursprünglich angekündigten  Fabio Luisi zu übernehmen.” Lothar Zagrosek hat, obwohl kurzfristig eingesprungen, hervorragend dirigiert. Die Kritiker schrieben: “Die hohe Qualität von Dirigent und Ausführenden waren…..herrliche Homogenität….”. 

In Wien wie zuvor in Rom: Niemand vermisste Fabio Luisi !

Fabio Luisi´s Vertrag als  Chefdirigent der Wiener Symphoniker endet 2013. Nun melden die Wiener Symphoniker, daß ab Saison 2014-15 der gebürtige Schweizer Philippe Jordan neuer Chefdirigent und künstlerischer Leiter wird. Jordan wird der fünfzehnte Musikchef und “fügt sich damit in eine Reihe großer Dirigentenpersönlichkeiten wie Fabio Luisi, Wolfgang Sawallisch oder Georges Prêtre ein” so die Wiener Symphoniker.

IOCO wurde auf Anfrage bestätigt, daß die weiteren Konzerte der Wiener Symphoniker mit Fabio Luisi in Wien und den USA planmäßig stattfinden werden. Auch planen die Wiener Symphoniker über 2013 hinaus mit Luisi.  In Rom und anderen Städten jedoch, bricht eine Zeit ohne Fabio Luisi an. Und man lernte: Niemand oder nur wenige dort werden Fabio Luisi vermissen.   IOCO / Viktor Jarosch / 16.10.2011

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