Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere: EIN SOMMERNACHTSTRAUM von Britten, 09.04.2016

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter
Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

 EIN SOMMERNACHTSTRAUM – A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM

Benjamin Britten (1913 — 1976)
Libretto nach William Shakespeare von Benjamin Britten und Peter Pears
in drei Akten, In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am 09. April 2016, Nächste Vorstellungen:, 05.04. 18.15 Uhr, 09.04. 19.30 Uhr, 13.04. 19.30 Uhr

Aufruhr im Elfenreich: Das Herrscherpaar Oberon und Titania hat sich über einen Knaben entzweit, den beide eifersüchtig für sich beanspruchen. Oberon beauftragt seinen Vertrauten Puck, eine bestimmte Blume herbeizuschaffen, deren Nektar in denjenigen verliebt macht, den man als erstes erblickt. Mit seinem Zaubermittel erwischt Puck leider zwei herumirrende Liebespaare, die sich nun in völlig verkehrter Konstellation verlieben, was zum totalen Liebesdurcheinander führt. Jetzt ist es an Puck, die Sache wieder geradezurücken.

Nacht, Wald, märchenhafte Stoffe, historische Plätze – die bevorzugten Sujets der Romantik sind in kaum einem anderen Werk der Weltliteratur so gehäuft vorweg-genommen wie in Shakespeares  Ein Sommernachtstraum. Verschiedene Komponisten hat dieses Werk zu einer Vertonung inspiriert; so schrieb beispielsweise Henry Purcell nach Shakespeares Vorlage im Jahre 1692 seine Oper The Fairy Queen, Ambroise Thomas ließ sich 1850 zu seiner Oper Le songe d’une nuit d’été inspirieren. Gepackt von der Shakespeare-Begeisterung schrieb auch der erst 17-jährige Mendelssohn Bartholdy eine Ouvertüre zur Komödie Ein Sommernachtstraum.

Der englische Komponist Benjamin Britten hat sich anlässlich eines Festivals im Jahre 1960 dieses Stoffes angenommen und ihn in der relativ kurzen Zeit von einem knappen halben Jahr zu einer Oper geformt. Dabei hat er – zusammen mit seinem Lebensgefährten Peter Pears – den Inhalt stark gekürzt und aus dem fünfaktigen Schauspiel eine dreiaktige Oper geschrieben. Mit der Klangfarbe macht Britten alles in dieser Oper: er schafft eine märchenhafte Stimmung, weckt historische (barocke) Assoziationen und charakterisiert Menschen wie Geister. Die drei unterschiedlichen Ebenen von Elfen, Liebenden und Handwerkern werden auch musikalisch unterschieden. So wurde ‚Ein Sommernachtstraum‘ eine Oper, die das Publikum durch ihre einzigartige Traumwelt bis heute in ihren Bann zieht.

Musikalische Leitung: Vito Cristófaro, Regie: Tom Ryser
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff, Dramaturgie: Annabelle Köhler

BESETZUNG:
Oberon: Leandro Marziotte, Titania: Alexandra Scherrmann, Theseus: KS Paul Brady
Hippolyta: Yulia Sokolik, Lysander: Philipp Kapeller, Demetrius: Daniel Moon
Hermia: Melanie Lang/ Hagar Sharvit
Helena: Valda Wilson, Zettel: Tomasz Wija, Peter Squenz: Ill-Hoon Choung
Flaut: Nicola Amodio, Schnock: Henry Kiichli, Schnauz: Alexander Murashov
Schlucker: Aarne Pelkonen, KlangHelden-Chor u.a.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

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