Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, PREMIERE BALLETT: Coppélia, 21.09.2012

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler
Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

PREMIERE BALLETT: Coppélia

Ballett von Sergej Gordienko mit der Musik von Léo Delibes
Libretto von Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon

Premiere am Freitag, den 21. September 2012 um 19.30 Uhr im
Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

Musikalische Leitung: Martin Schelhaas
Choreographie und Inszenierung: Sergej Gordienko
Bühnenbild: Ronald Winter, Kostüme: Giselher Pilz
Es tanzt: das Ballettensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin
Es spielt: die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Coppélia © Silke Winkler
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Coppélia © Silke Winkler
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Coppélia © Silke Winkler
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Coppélia © Silke Winkler

 

Seit über 140 Jahren gehört das Ballett „Coppélia“ seinem Publikum. Unzähligen Choreographen bot die Geschichte Stoff für neue Interpretationen und gibt bis heute Ballettbegeisterten aller Generationen Raum zum Träumen. Die Uraufführung von „Coppélia“ in der Choreographie von Arthur Saint-Léon war ein triumphaler Erfolg und sollte es auch bleiben: Seit der Premiere von 1870 ist das Ballett pausenlos fester Bestandteil im Repertoire der Pariser Grand Opéra de Comique, ein Dauerbrenner, der seinesgleichen sucht.

Ein Grund für diese Erfolgsgeschichte war sicherlich die dazu geschriebene Musik des damals erst 34-jährigen Komponisten Léo Delibes, der mit ihr seinen Weltruhm begründete. Als Anregung für das Libretto wählte Saint-Léon, der Erfinder der ersten „Coppélia“, die Erzählung „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann. In deren Zentrum steht die hysterisch-wahnsinnige und am Ende todbringende Liebe des Studenten Franz zu einer Puppe. Vom schaurig-teuflischen Grusel, wie E.T.A. Hoffmann ihn entwarf, ist im Ballett „Coppélia“ allerdings nur wenig übrig. Geblieben ist die Geschichte einer menschlichen Liebe zu einem unbelebten Ding, einer Puppe, einer Maschine, einem Roboter. Damals wie heute beflügelt dieses Sujet die Fantasie der Künste. Das Unheimliche und Dunkle wandelt sich im Ballett „Coppélia“ jedoch zu einem wahrhaft schönen Happy End.

Magisch fühlt Franz sich von Coppélia angezogen. Nicht von dieser Welt scheint die Schönheit ihrer Proportionen, die aufregend kühle Unnahbarkeit, die sie umgibt. Swanilda, seine Verlobte, kommt dem unglaublichen Geheimnis der schönen Coppélia auf die Spur. Am Ende entlarvt sie den Trug und Spuk um Coppélia und Franz kehrt glücklich und befreit zu seiner Liebsten heim. Der neue Ballettdirektor des Staatstheaters Sergej Gordienko interpretierte diesen Klassiker neu, der in dieser Version zum ersten Mal in Schwerin zu sehen ist.

Nächste Vorstellungen: am 23. September um 18 Uhr sowie am 27. September und 11. Oktober 2012 jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

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