München, Residenztheater, UNSERE ZEIT – Simon Stone, IOCO Kritik, 29.05.2022

Akademietheater München / UNSERE ZEIT © Birgit Hupfeld

Residenztheater München UNSERE ZEIT – Simon Stone, nach Ödön von Horváth – Die akribische Aufzählung der Erzübel unserer Zeit – von Hans-Günter Melchior Das Stück UNSERE ZEIT von Simon Stone (*1984 in Basel), es dauert immerhin sechs Stunden (mit Pausen), spielt in München. Abgehandelt werden, fast gewissenhaft nacheinander, gleichsam die Probleme abhakend, die Erzübel unserer… Continue reading München, Residenztheater, UNSERE ZEIT – Simon Stone, IOCO Kritik, 29.05.2022

München, Residenztheater, Gier unter Ulmen – Eugene O´Neill, IOCO Kritik, 08.03.2022

Residenztheater / Gier unter Ulmen hier Oliver Stokowski als Ephraim Cabot © Birgit Hupfeld

Residenztheater München Gier unter Ulmen  –  Eugene O´Neill – „Gott ist einsam“ –  so Ephraim Cabot in  Gier unter Ulmen – von Hans-Günter Melchior Einmal angenommen, es gäbe ihn, diesen Gott. Und er wäre einsam. Von den Menschen verlassen. Oder es wäre umgekehrt, dieser Gott hätte die Menschen verlassen und wäre in seiner Selbstbezogenheit für… Continue reading München, Residenztheater, Gier unter Ulmen – Eugene O´Neill, IOCO Kritik, 08.03.2022

München, Residenztheater, Der Kreis um die Sonne – Roland Schimmelpfennig, IOCO Kritik, 14.02.2022

Residenztheater München / Der Kreis um die Sonne hier Ulrike Willenbacher, Yodit Tarikwa, Thiemo Strutzenberger © Birgit Hupfeld

Residenztheater München Der Kreis um die Sonne – Uraufführung – Roland Schimmelpfennig Das Kreisen um das Leben   –   Alle Fragen sind offen von Hans-Günter Melchior Der bedeutende Dramatiker Roland Schimmelpfennig (*1967, Göttingen) hat ein Stück mit bedeutenden Fragen geschrieben, das zu kurz ausfällt. Eine Stunde und zwanzig Minuten sind für das, was in Pandemiezeiten –… Continue reading München, Residenztheater, Der Kreis um die Sonne – Roland Schimmelpfennig, IOCO Kritik, 14.02.2022

München, Residenztheater, Graf Öderland – eine Moritat – Max Frisch, IOCO Kritik, 26.10.2021

Residenztheater Muenchen / Graf Oederland hier v.l. Barbara Horvath, Thiemo Strutzenberger Foto Birgit Hupfeld

Residenztheater München Graf Öderland – eine Moritat – Max Frisch – Die ewige Wiederkehr des Immergleichen – von Hans-Günter Melchior Dem Regisseur und dem Bühnenbildner sei Dank. Stefan Bachmann und Olaf Altmann haben die Zuschauer intellektuell ernst genommen. Sie nicht zu staunenden Nichtverstehern verrätselter Einfälle gemacht, von Fantasien, die nachtschwarzen Albträumen oder clownesken Ausschwitzungen entsteigen.… Continue reading München, Residenztheater, Graf Öderland – eine Moritat – Max Frisch, IOCO Kritik, 26.10.2021

München, Residenztheater, Niemand wartet auf Dich – Schauspiel Lot Vekemans, IOCO Kritik, 04.02.2021

Residenztheater München Vorwort von Intendant Andreas Beck Vor 70 Jahren wurde das Residenztheater wiedereröffnet.Das war am 28. Januar 1951, begonnen hatte man mit den Bauarbeiten im Jahr 1948. Es ist fast schon eine Ironie des Schicksals, dass dieser Geburtstag mit einem anderen Jahrestag zusammenfällt: Vor einem Jahr gab es im Schwabinger Krankenhaus den ersten Patienten… Continue reading München, Residenztheater, Niemand wartet auf Dich – Schauspiel Lot Vekemans, IOCO Kritik, 04.02.2021

München, Residenztheater, Das Erdbeben in Chili – Heinrich von Kleist, IOCO Kritik, 21.10.2020

Residenztheater München Das Erdbeben in Chili   –   nach Heinrich von Kleist – Die „schöne Blume“ des „menschlichen Geistes“? – von Hans-Günter Melchior “Ach, Heinrich. Wäre er nicht um so Vieles größer, man wagte die Hybris, ihm das Du anzubieten.”  —–  Was hatte Heinrich von Kleist nicht alles uns vorausgelitten. In keinem Fach, in keinem Beruf… Continue reading München, Residenztheater, Das Erdbeben in Chili – Heinrich von Kleist, IOCO Kritik, 21.10.2020

München, Residenztheater, Medea – nach Euripides, IOCO Kritik, 26.02.2020

Residenztheater München Medea – nach Euripides – aus dem Griechischen von Peter Krumme “Mutter Medea”  –  Karin Henkels beeindruckende Interpretation eines psychologisch schwer zu verkraftenden Stoffes von Hans-Günter Melchior Viel ist schon über Medea geschrieben worden. Viel wurde gedeutet und ideologisch ausgebeutet, was Euripides (480 – 406 v.Chr.), einer der großen drei antiken Dramatiker neben… Continue reading München, Residenztheater, Medea – nach Euripides, IOCO Kritik, 26.02.2020

München, Residenztheater, Die Verlorenen – Ewald Palmetshofer, IOCO Kritik, 05.11.2019

Residenztheater München Die Verlorenen –  Ewald Palmetshofer „Es ist schwierig…, ein Mensch zu sein“ Die Rückkehr zur literarischen Hochsprache von Hans-Günter Melchior Ewald Palmetshofers leerer Himmel. Sein grandioses modernes Menschheitsdrama in der Inszenierung von Nora Schlocker, Bühne: Irina Schicketanz. Reminiszenzen zur Theatergeschichte drängen sich dem Rezensenten auf. Goethes und Schillers Literarisierung des Theaters in Weimar.… Continue reading München, Residenztheater, Die Verlorenen – Ewald Palmetshofer, IOCO Kritik, 05.11.2019

München, Residenztheater, ELEKTRA – Hugo von Hofmannsthal, IOCO Kritik, 09.04.2019

Residenztheater München ELEKTRA –  Hugo von Hofmannsthal  – Die Eifersucht der Toten – von Hans-Günter Melchior Elektra zu Orest:  „Verstehst du Bruder! diese süßen Schauder/hab ich dem Vater opfern müssen. Meinst du,/ wenn ich an meinem Leib mich freute, drangen/ nicht seine Seufzer, drang sein Stöhnen nicht/ bis an mein Bette? Eifersüchtig sind/ die Toten:… Continue reading München, Residenztheater, ELEKTRA – Hugo von Hofmannsthal, IOCO Kritik, 09.04.2019

München, Residenztheater, Die Möwe – Anton Tschechow, IOCO Kritik, 23.01.2019

Residenztheater München Die Möwe  –  Anton Tschechow – Die Kerze der Zeit – von Hans-Günter Melchior Langsam brennt die Kerze der Zeit herunter. Unendlich langsam und unerbittlich. Im geschriebenen und gespielten Stück gleichermaßen. Existentielle Langeweile flutet von der Bühne herab den Theaterraum. Sie steigt nach oben und verjagt in den früher wohl dem Gesinde vorbehaltenen Logen… Continue reading München, Residenztheater, Die Möwe – Anton Tschechow, IOCO Kritik, 23.01.2019