Wien, Volksoper Wien, Lotte de Beer, Intendantin, initiiert Opernstudio, IOCO Aktuell, 21.05.2022

Volksoper Wien/ vl Maurice Lenhard, Christian Zeller, Lotte de Beer, Christoph Ladstätter © Barbara Pálffy
Volksoper Wien/ vl Maurice Lenhard, Christian Zeller, Lotte de Beer, Christoph Ladstätter © Barbara Pálffy

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Volksoper Wien

 Volksoper Wien bei Nacht © IOCO
Volksoper Wien bei Nacht © IOCO

Lotte de Beer initiiert Opernstudio an der Volksoper Wien

Sechs junge internationale Sänger:innen und ein:e Pianist:in erhalten die Chance, sich zwei Jahre lang im neu gegründeten Opernstudio der Volksoper Wien künstlerisch weiterzuentwickeln. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Im April 2022 berichtete IOCO, link HIER!,  über die Bestellung von Lotte de Beer zur Direktorin der Volksoper Wien: „Eine Volksoper im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist der Traum.“ Die aus den Niederlanden stammende designierte Volksopern-Direktorin Lotte de Beer, *11.8.1981, Vertragsbeginn 1.9.2022, stellte am 20.4.2022 gemeinsam mit dem neuen Musikdirektor Omer Meir Wellber, dem Kaufmännischen Geschäftsführer der Volksoper Christoph Ladstätter und dem Direktor des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer ihre erste Spielzeit, 2022/23, vor. 

Volksoper Wien/ vl Maurice Lenhard, Christian Zeller, Lotte de Beer, Christoph Ladstätter © Barbara Pálffy
Volksoper Wien/ vl Maurice Lenhard, Christian Zeller, Lotte de Beer, Christoph Ladstätter © Barbara Pálffy

Nun, unter der Direktion von Lotte de Beer entsteht mit der Spielzeit 2022/23 erstmals ein Opernstudio an der Volksoper Wien: Sechs internationale Sänger:innen und ein:e Pianist:in erhalten hier die Gelegenheit, sich im Verlauf zweier Spielzeiten künstlerisch weiterzuentwickeln, das Genre, in dem sie zuhause sind, zu hinterfragen und sich dabei neu kennenzulernen. Ermöglicht wird das neu gegründete Opernstudio dank der großzügigen Unterstützung der Christian Zeller Privatstiftung. Künstlerischer Leiter des Opernstudios ist der Regisseur und Dramaturg Maurice Lenhard, Eytan Pessen fungiert als Vocal Coach.

Das Opernstudio der Volksoper Wien richtet sich an Opernsängerinnen und -sänger aller Nationalitäten, die sich im Rahmen einer zweijährigen Förderzeit künstlerisch weiterentwickeln und das Genre Musiktheater mitgestalten wollen. Angestrebt wird ein transparentes, kollektives, diverses und egalitäres Miteinander, das sich vorbehaltlos allen Formen des Musiktheaters widmet. Voraussetzungen für die Aufnahme sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium und ein erfolgreiches Vorsingen vor der Leitung des Opernstudios. Zusendungen aller Stimmfächer werden unter der E-Mail-Adresse

opernstudio@volksoper.atnähere Informationen zum Bewerbungsverfahren hier

Die Basis des Opernstudios bildet der Alltag der einzelnen Teilnehmer:innen: Das Programm umfasst musikalische und schauspielerische Coachings, Meisterkurse, regelmäßige Tanzworkshops und das Mitwirken in ausgewählten Produktionen des Spielplans.
Jedes Jahr werden eigene kleine Abende und eine mobile Neuproduktion entwickelt. Gerade die Operette bietet in ihrer strukturellen Offenheit, ihrer Fähigkeit, auch schwere Themen leicht zu machen und auch in ihrer Nähe zur Popkultur eine perfekte Spielwiese für dieses Vorhaben. Die individuelle Kreativität der einzelnen Mitglieder soll in die Ergebnisse der Arbeit sowie in die Suche nach neuen Spielformen, Spielorten und Sichtweisen auf Musiktheater einfließen.

Lotte de Beer:  Wo könnte man den Nachwuchs besser fördern als an einem Haus wie der Volksoper Wien, die mit ihrer Bandbreite an Repertoire ein unvergleichliches Angebot bereithält, junge Sänger:innen herauszufordern, aber auch ihre Impulse aufzunehmen und weiterzutragen. Das breitgefächerte Angebot des Opernstudios soll den teilnehmenden Künstler:innen die Möglichkeit geben inmitten eines künstlerischen „safe space“ persönlich zu wachsen: stimmlich, fachlich, musikalisch, schauspielerisch, aber auch individuell und menschlich.

Maurice Lenhard: Eine gute Stimme alleine reicht schon lange nicht mehr aus. Die Zeit zwischen Studium und Beginn des Berufslebens ist für alle Sänger:innen eine besondere und weichenstellende Phase. Die Freiheit und die Ideale des Studierendendaseins treffen auf die Anforderungen und die Struktur des Jobs. In dieser prägenden Zeit wird der Rucksack für eine erfüllende, inspirierende und gesunde Zukunft gepackt. Das Opernstudio soll genau hierfür eine Keimzelle werden.

 Christoph Ladstätter: Die Volksoper ist seit jeher eine Talenteschmiede für junge Künstler:innen und hat in ihrer langen Geschichte eine große Zahl internationaler Starsänger:innen hervorgebracht. Diese Tradition wollen wir fortsetzen und weiter ausbauen. Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung der Christian Zeller Privatstiftung, die uns die Umsetzung des Opernstudios der Volksoper Wien ermöglicht.

Christian Zeller: Exzellenz und Nachhaltigkeit sind mir seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeit ein großes Anliegen. Gemäß dem Motto „Die Sterne von morgen fördern wir heute“ freue ich mich, dass ich das Opernstudio der Volksoper Wien unterstützen und damit jungen Sänger:innen eine erfolgreiche künstlerische Zukunft ermöglichen kann.

Der erfolgreiche Wiener Immobilien-Unternehmer Christian Zeller setzt seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit auf Exzellenz und Nachhaltigkeit verbunden mit der Bereitschaft zur partnerschaftlichen Förderung österreichischer Kultureinrichtungen. Vor dem Hintergrund des Erwerbs des geschichtsträchtigen Südbahnhotels am Semmering kommt es nun zu einer besonderen Kooperation: Die Christian Zeller Privatstiftung freut sich auf eine Zusammenarbeit mit der Volksoper Wien. Gemäß dem Motto „Die Sterne von morgen fördern wir heute“ unterstützt Christian Zeller maßgeblich das neue Opernstudio der Volksoper Wien.

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