Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: ALCINA von Friedrich Händel, 09.04.2016

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold
Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: ALCINA von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Dramma per musica in drei Akten | Libretto: unbekannt, nach dem Epos Orlando furioso (1516) von Ludovico Ariosto | Uraufführung: 1735 in London
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Premiere am Sa, 09.04.2016, 19:30 Uhr, Weitere Vorstellungen:, Do, 14.04.2016
So, 17.04.2016, Do, 21.04.2016, Sa, 23.04.2016, Mi, 27.04.2016, Fr, 29.04.2016

Alcina, die immer nur mit den Männern gespielt hat, verliebt sich unsterblich in Ruggiero und bindet ihn mit einem Zauber an sich, der ihn seine Verlobte Bradamante vergessen lässt. Doch diese macht sich auf den Weg, ihn zu finden, verkleidet als ihr eigener Bruder. Zu spät merkt Alcina, dass Ruggiero sich aus ihrem Bann lösen konnte, und geht mit ihrem Zauberreich unter.

Alcina ist eine Zauberin, die erkennen muss, dass sie jene Kräfte verloren hat, die sie außergewöhnlich machten. In seinem Dramma per musica von 1735 gab Georg Friedrich Händel dem Publikum die erwarteten, prachtvoll überwältigenden und verblüffenden Theatereffekte und Verwandlungen – doch immer in verkehrter Richtung: Die üppige, verwunschene Insel der Zauberin wird als Illusion enttarnt. Alcinas die Sinne der Männer umnebelnde Wirkung lässt nach, die Trugbilder, die sie den auf ihrer Insel Gestrandeten vorgaukelt, um sie zu manipulieren, lösen sich in Rauch auf. Zurück bleibt eine einsame Frau, die ihre Wut heraussingt – ohne Zweifel in manchen der schönsten Arien, die Händel je für sein Londoner Publikum schrieb.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel, Inszenierung Ingo Kerkhof
Spielleitung Tobias Ribitzki, Bühne Anne NeuserKostüme,  Stephan von Wedel
Fechtchoreografie Klaus Figge, Chor Albert Horne
Licht Ralf Baars, Dramaturgie Katja Leclerc

BESETZUNG:
Alcina: Heather Engebretson, Ruggiero: Franziska Gottwald
Morgana: Katharina Konradi, Bradamante: Silvia Hauer
Oronte: Benedikt Nawrath, Melisso: Wolf Matthias Friedrich
Oberto: Victoria Lambourn, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

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