Zürich, Opernhaus Zürich, Oper für Alle und live in Zürich, 21.06.2014

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner
Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Oper für Alle: RIGOLETTO  von Giuseppe Verdi (1813-1901)

Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel «Le Roi s’amuse»
In italienischer Sprache,  mit deutscher und englischer Übertitelung

Oper für alle am 21. Juni : Rigoletto live aus dem Opernhaus auf eine Leinwand auf den Sechseläutenplatz. Der Eintritt frei.

Wir starten bereits um 17.00 Uhr mit einem Vorprogramm auf der Leinwand. Hier nehmen wir Sie mit auf eine exklusive Backstage-Führung durch das Haus und geben Ihnen mit Interviews und Features Einblick in das Werk und in die Inszenierung. Um 19.00 Uhr beginnt die Rigoletto-Vorstellung, die um ca. 22.30 Uhr beendet ist. Gegen 20 Uhr gibt es eine Pause von 30 Minuten. Kurt Aeschbacher führt durch den Abend.

Brauche ich ein Ticket?
Nein, es werden keine Tickets ausgegeben. Für den gesamten Platz gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es gibt auch keine VIP-Zone mit reservierten Plätzen.
Ist der Platz bestuhlt?
Nein, Sie können Ihre eigene Sitzgelegenheit mitbringen. Für Spontanentschlossene und alle, die keine Sitze mitbringen möchten, verkaufen wir ab 16 Uhr auf dem Platz Campingstühle zum Einkaufspreis von CHF 15. Die Anzahl der Stühle ist begrenzt.
Wo und was kann ich essen und trinken?
In Zusammenarbeit mit Henris Catering bieten wir italienische Köstlichkeiten von Pizza über Tramezzini und Focaccia bis hin zu Antipasti und Salaten an. Ab dem 13. Juni können Sie die Picknickkörbe auf der oper für alle-Website in der Rubrik Essen & Trinken vorbestellen.
Was passiert bei Regen?
oper für alle findet bei jedem Wetter statt. Wir empfehlen Ihnen, sich auf Basis der aktuellen Wettervorhersage auf alle Eventualitäten einzustellen. Im Fall der Fälle haben wir Regenpellerinen für Sie bereit.
Wo gibt es Toiletten?
Bei den beiden Parkhaus-Ausgängen sind Toilettenwagen aufgebaut. Auch hier gilt natürlich: Eintritt frei.

Am Hofe des Herzogs von Mantua werden rauschende Feste gefeiert. Aber die Gesellschaft, die sich da amüsiert, ist moralisch zerrüttet. Sie kennt keine Werte mehr. Spass zu haben, heisst hier, den anderen zu demütigen und zu erniedrigen. Der Hofnarr Rigoletto ist der zynischste Spassmacher von allen. Nur seine Tochter Gilda will er vor der verdorbenen Welt schützen. Er sperrt sie weg und verbietet ihr alles. Die junge Frau geht trotzdem ihren Weg. Sie verwandelt sich vom rebellischen Teenager in eine erwachsene Liebende. Ihre Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung ist grösser als die unterdrückende Autorität des Vaters, und ihr Glaube an die Liebe bleibt unerschütterlich, aller Verlogenheit der Gesellschaft zum Trotz. Giuseppe Verdi schrieb seinen Rigoletto in der politisch brisanten Zeit um 185O. Mit Victor Hugos Schauspiel Le Roi s’amuse (Der König amüsiert sich) wählte er eine äusserst gesellschaftskritische Stoffvorlage. In der packenden und szenisch hochpräzisen Inszenierung von Tatjana Gürbaca singen Aleksandra Kurzak als Gilda und Saimir Pirgu als Herzog nach ihrem grossen Premierenerfolg auch in unserer Wiederaufnahme. Andrzej Dobber und George Petean singen den Rigoletto.

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Inszenierung Tatjana Gürbaca
Bühnenbild Klaus Grünberg, Kostüme Silke Willrett
Lichtgestaltung Klaus Grünberg, Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Dramaturgie Claus Spahn

BESETZUNG:
Il Duca di Mantova: Saimir Pirgu, Rigoletto: George Petean
Gilda: Aleksandra Kurzak, Sparafucile: Andrea Mastroni
Maddalena: Judith Schmid, Giovanna: Julia Riley
Il Conte di Monterone: Valeriy Murga, Marullo: Cheyne Davidson
Borsa: Dmitry Ivanchey

Pressemeldung Opernhaus Zürich

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